Rettkowski-Retrospektive eröffnet

Viele Gäste kamen zur Eröffnung der Rettkowski-Ausstellung

Zahl­rei­che Gäs­te und Kunst­freun­de  ver­sam­mel­ten sich am Sams­tag­nach­mit­tag in der „Alten St. Lau­ren­ti­us­kir­che“, um die Aus­stel­lung „Retro­spek­ti­ve – Uwe Rett­kow­ski Zeich­nun­gen, Illus­tra­tio­nen, Bil­der“  zu eröff­nen.

Zur Eröff­nung spiel­ten die drei  schla­raf­fi­schen Freun­de Rudi Schä­fer, Andre­as Het­tich und Wie­land Kirn­ber­ger  ein Stück aus Mus­sorgskis „Bil­der einer Aus­stel­lung“, arran­giert für Flü­gel, Trom­pe­te und Saxo­phon. Lorenz Rom­ing vom Freun­des­kreis alte St. Lau­ren­ti­us­kir­che wies in sei­ner Begrü­ßung auf den engen Bezug Rett­kow­skis zum Sul­gen und zur Kir­che hin.  Die zeit­kri­ti­schen Bil­der und Zeich­nun­gen „soll­ten zum eige­nen Nach­den­ken anre­gen“.

Schram­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog mein­te, das Selbst­por­trät auf dem Ein­la­dungs­pla­kat zei­ge einen „nach­denk­li­chen Rett­kow­ski“. Er erin­ner­te dar­an, dass der Gra­fi­ker seit vie­len Jah­ren die Weih­nachts- und Neu­jahrs­kar­ten der Stadt gestal­te. Das sei für ihn „nicht nur Auf­trags­ar­beit son­dern Her­zens­sa­che“. Aus sei­ner Bio­gra­fie erklä­re sich auch die Aus­ein­an­der­set­zung mit Flucht und Ver­trei­bung.

Stadt­ar­chi­var und Muse­ums­lei­ter Cars­ten Kohl­mann beschäf­ti­ge sich aus­gie­big mit dem Den­ken und Arbei­ten des Künst­lers. Auch er sah in der Flucht­er­fah­rung sei­ner Fami­lie und dem Auf­wach­sen in der Flücht­lings­sied­lung auf dem Sul­gen ein wich­ti­ges Ele­ment. Kohl­mann ging auch auf die Bedeu­tung des Leh­rers Franz Krisch ein, der Rett­kow­ski stark geprägt habe.

Kohl­mann wies auf die bei­den wei­te­ren geplan­ten Tei­le der Werk­schau hin: eine Pla­ka­te­schau in der obe­ren Haupt­stra­ße im Som­mer und eine Aus­stel­lung im Schloss im Herbst.

Rett­kow­ski dank­te allen, die am Zustan­de­kom­men der Aus­stel­lung betei­ligt waren. Die Erin­ne­rung an sei­ne Kind­heit und Jugend habe ihn  zur Aus­ein­an­der­set­zung mit der Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart moti­viert.

Nach einem Rund­gang durch die Aus­stel­lung tra­fen sich vie­le Gäs­te noch zu einem Emp­fang im Pfarr­saal.