Auf dem Parkplatz stehen Ferraris, Lamborghinis und Maseratis mit Kennzeichen vom Golf. Foto: him

SCHRAMBERG – Unge­wöhn­li­che Gäs­te haben am Don­ners­tag Schram­berg und dort das Auto- und Uhren­mu­se­um im Gewer­be­park H.A.U. besucht: Eine Grup­pe der „Fer­ra­ri und Super­Car-Besit­zer“ aus den Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­ten.

„Wir sind der­zeit in Frei­burg sta­tio­niert“, erzählt einer der Her­ren. „Man hat uns gesagt, wir müss­ten unbe­dingt den Schwarz­wald und die­ses Muse­um anschau­en.“  Die Her­ren aus Dubai arbei­ten dort in der Ölin­dus­trie als Inge­nieu­re oder haben eige­ne Fir­men.

Sehr inter­es­sant sei das Muse­um mit sei­ner „rie­si­gen Samm­lung“, fan­den alle sechs. Beson­ders, weil es das Leben und die tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lung in der Nach­kriegs­zeit sehr anschau­lich zei­ge. „Man wird rich­tig in die dama­li­ge Zeit hin­ein­ge­nom­men“, meint einer der Gäs­te vom Golf. Ein jün­ge­rer aus der Grup­pe ergänzt: „Alle die Din­ge, die ich aus der Zeit schon im Fern­se­hen gese­hen habe, hier ste­hen sie tat­säch­lich.“  

Beein­druckt von den Autos der klei­nen Leu­te: die Super-Car- und Fer­ra­rif­ans vom Golf. Foto him

Auch das Alltagsleben ist zu entdecken

Beson­ders gefällt der Grup­pe, dass nicht nur Autos  aus­ge­stellt sind, son­dern auch Motor­rä­der, Fahr­rä­der und über­haupt  die Gegen­stän­de des all­täg­li­chen Lebens aus den Jah­ren zwi­schen 1945 und 1970.

Etwas Kri­ti­sches anzu­mer­ken haben die sechs dann doch: „Es ist scha­de, dass die Beschrif­tun­gen nur auf deutsch ange­bracht sind. Vie­les ist so für uns nur schwer zu ver­ste­hen.“  Zum Schluss gibt es dann doch noch ein Lob. Letz­tes Jahr sei er in Sins­heim gewe­sen, erzählt einer der Besu­cher, aber das Schram­ber­ger Muse­um sei viel inter­es­san­ter.