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Ruine Falkenstein: Kleinod mit bewegter Vergangenheit (NRWZ.de+)

Stadtarchivar Carsten Kohlmann berichtete über die Geschichte der Burg

Die Bürgervereinigung Burgruine Falkenstein hat im Anschluss an ihre Mitgliederversammlung zu einem Vortrag über die Geschichte der Burg Falkenstein Stadtarchivar Carsten Kohlmann eingeladen. Über dessen Vortrag berichtet die Bürgervereinigung:

So war es ein persönliches Anliegen von unserem Stadtarchivar einen Einblick über die Geschichte unserer Stadt und insbesondere der Burg Falkenstein zu geben. So ist Schramberg eine Stadt der Burgen, was manchmal etwas in Vergessenheit gerät. Genauso wie die Bezeichnung Fünftälerstadt.

Es startete eine Diashow mit einem Bild mit Blick ins Bernecktal und dem Hinweis. Man fühlt sich hier wie im Nationalpark. Dies wird auch deutlich, wenn man den Weg durch das Ramsteiner Loch auf die Burg wählt. Als erstes wurde die Frage gestellt woher denn der Namen Falkenstein stammt. Gibt es doch an die 25 Burgen mit Namen Falkenstein in Deutschland, aber nur zwei im Schwarzwald. Die wohl eingängigste Erklärung hierfür ist, dass in dieser Gegend seinerzeit Falken gehalten und ausgebildet wurden.

1030 Herzog Ernst von Schwaben

Herzog Ernst II von Schwaben stellte sich seit 1025 gegen seinen Stiefvater Kaiser Konrad II. 1030 sagte sich seine Mutter von ihm los, nachdem sich Herzog Ernst II. weigerte, dem Befehl des Kaisers Folge zu leisten und sich von seinem Lehensmann und Verbündeten Graf Werner von Kyburg loszusagen. Daraufhin wurden beide zum Reichsfeind erklärt und es wurde ihnen der Kirchenbann auferlegt.

Da sie nun um ihr Leben fürchten mussten und um weiteren Nachstellungen zu entkommen, flohen sie gemeinsam in die Einöde des Schwarzwaldes an einen sichereren Ort auf eine gewisse Burg Falchenstein. Dort bestritten sie ihr Leben als ordinäre Räuber bis Graf Manegold sie aufspürte. Da beschloss Ernst, es sei besser, ehrenhaft zu sterben als schimpflich zu leben und zog mit seinen Leuten ab.

Durch eine Schlucht kamen sie rasch in die Baar. Die verfeindeten Truppen trafen sich und nach hitzigem Kampf fanden Herzog Ernst und seine Leute den schnellen Tod. Aber auch Graf Manegold fiel im Kampf.

12. bis 15. Jahrhundert – die edelfreien Herren von Falkenstein

1257 verlegten die Herren von Kappel ihre Herrschaft in den Schwarzwald und änderten auch ihren Namen auf „von Falkenstein“. In dieser Zeit entstand auch die Kapelle Sankt Erasmus (Falkensteiner Kapelle). Der Schwarzwald war nun interessant, da es viele Holzvorräte und Eisenerz gab.

1244 wurde Berthold von Falkenstein zum Abt des Klosters St. Gallen gewählt, und so hatten die Ramsteiner und Falkensteiner die Herrschaft über die Bodenseeabteien. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts war starkes Wachstum der Falkensteiner auf Falkenstein, in diese Zeit fällt auch der Bau der Unterfalkenstein 85 Meter unterhalb der eigentlichen Burg. Dies änderte sich Ende des 14. Jahrhunderts unter anderem durch das Aufkommen der Geldwirtschaft und Pestwellen.

1444 erfolgte der Verkauf der Burganlage und der größten Teile des Territoriums an Graf Ludwig von Württemberg.

19.und 20. Jahrhundert – Artur Junghans als neuer Falkensteiner

Ende des 19. Jahrhunderts kaufte Arthur Junghans das Gelände und baute die Burg auf, so wie sie heute noch besteht. So hatten die damaligen Bewohner eine Beziehung, zu ihren Sehenswürdigkeiten, was heute weniger der Fall ist.

Ruine Falkenstein auf einer Postkarte um 1925. Deutlich zu erkennen: Ein Holzsteg der über einen Felsen hinauf zur Burg führte und heute nicht mehr existiert. Foto: Kohlmann

Umso höher sei zu würdigen, dass es solche Vereine noch gibt, die ein Allgemeingut wie die Burg Falkenstein in ihren Vereinsmittelpunkt rücken, findet Kohlmann. In dieser Zeit gab es auch den ersten Burgwart mit German Rechberger. 1938 kauft die Stadt Schramberg die Burgruine.

1980 wurde vom THW ein Lastenaufzug installiert, 2009 wurde durch Horst Hess ein Modell von der Ober- und Unterfalkenstein erstellt. 2014 erhielten die drei Zugänge zur Burg neue Schilder.

Heute ist die Falkenstein mehr denn je ein Ziel für Wanderer. Die Burg Falkenstein ist Bestandteil des Schramberger Burgenpfad und ist somit inzwischen sehr stark frequentiert. Sicherlich gibt es auch manchen Bürger aus Schramberg und Umgebung, der dieses Kleinod noch nicht entdeckt hat.

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