Schäden am „Burgenpfad“: Stadt ist aktiv geworden

Schäden am „Burgenpfad“: Stadt ist aktiv geworden

Der Premiumwanderweg besteht nun seit bald drei Jahren, doch an einigen Stellen  gibt es Probleme. An einigen steilen Stellen im Zickzack hinauf und hinunter am Tösberg haben Mountainbiker, aber auch Starkregen, ihre Spuren hinterlassen und einige Passagen schwer begehbar werden lassen.

Eine Brücke beim Sammelweiher wies teilweise verfaulte Bretter und Balken auf, umgestürzte Bäume behindern Wanderer. Auf solche Schäden hatte auch Daniel Sieber in der Bürgerfragestunde hingewiesen.

Freiwillige haben am Samstag am Tösberg an einer schwierigen Stelle eine bequeme Umleitung für die Wanderer angelegt.

Auch bei einer spontanen Wegebauaktion am vergangenen Samstag waren zusätzliche Wegschäden und Schäden am Aussichtshäusle aufgefallen.

…schon hat der Bauhof dieses und weitere schadhafte Bretter ersetzt. Auch das Schild links ist wieder sauber lesbar. Foto: Stadt

Morsche Bretter ausgetausch, Müll eingesammelt

Ayline Schirling, die die Abteilung Tourismus und Stadtmarketing leitet, hat auf Anfrage der NRWZ  berichtet, dass der Bauhof schon aktiv geworden war: An der  privaten Brücke über den Lauterbach habe der Bauhof gleich am Montag die gefährliche Stelle gesichert und  am Dienstag wurden „alle defekten Bodendielen gewechselt“. Ein recht schmuddeliges, weil vermoostes Schild sei ebenfalls gereinigt worden.

Am Geländer des Aussichtshäusles hat der Bauhof eine schadhafte Stelle am Dienstag repariert. Außerdem seien die Bauhofleute auf der Hohenschramberg gewesen und hätten auch an weniger zugänglichen Stellen den Müll eingesammelt. Bei mehreren Baumstämmen, die über den Burgenpfad gefallen sind, müsse man erst noch prüfen, ob diese im Privatwald oder auf städtischem Grund standen.

Wem gehören die Bäume?

Nicht Jedermanns Sache

Da der Burgenpfad demnächst als Premiumwanderweg rezertifiziert werden muss, wird sich die Stadt in naher Zukunft um weitere Schwachstellen kümmern. Ab und an kann man beobachten, dass ungeübte Wanderer an steilen Passagen Probleme haben. In Wanderbeschreibungen sei der Weg als „schwer“ eingestuft, erklärt Schirling dazu.“ Wir werden in den Beschreibungstexten die Schwierigkeit nochmal hervorheben.“

Der Burgenpfad hoch zur Ruine Falkenstein ist für Mountainbiker eigentlich nicht gedacht. Fotos: him

 

 

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 24. Juli 2020 von Martin Himmelheber (him). Erschienen unter https://www.nrwz.de/schramberg/schaeden-am-burgenpfad-stadt-ist-aktiv-geworden/269975