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Samstag, 7. Dezember 2019
Start Schram­berg Schä­fer lobt ”Mut in lan­gen Zeit­räu­men zu den­ken”

Schäfer lobt ”Mut in langen Zeiträumen zu denken”

Schram­ber­ger Kon­zept für die Revi­ta­li­sie­rung der Schiltach ein bei­spiel­haf­tes Modell für urba­ne Gewäs­ser­ent­wick­lung

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Die Pla­nun­gen aus der Lan­des­gar­ten­schau, die sich im Stadt­um­bau 2030+ wie­der­fin­den, erhal­ten aktu­ell eine pro­mi­nen­te Wür­di­gung  im Regie­rungs­be­zirk Frei­burg. Unter dem Mot­to „Gewäs­ser­ent­wick­lung: Ein Gewinn für mei­ne Gemein­de und mei­ne Bür­ge­rin­nen und Bür­ger“ hat Regie­rungs­prä­si­den­tin Bär­bel Schä­fer die (Ober-) Bür­ger­meis­te­rin­nen und Bür­ger­meis­ter im Regie­rungs­be­zirk zum Aus­tausch ein­ge­la­den. Dar­über berich­tet die Stadt in einer Pres­se­mit­tei­lung:

Die ers­te Ver­an­stal­tung fand kürz­lich im Sit­zungs­saal des Kreis­tags von Vil­­lin­gen-Schwen­­nin­­gen statt. Das Schram­ber­ger Kon­zept für die Revi­ta­li­sie­rung der Schiltach, als Teil des Stadt­um­bau 2030+ wur­de als Bei­spiel auf acht Stell­wän­den prä­sen­tiert.

Schramberger Pläne als Vorbild

Öko­lo­gie, Durch­gän­gig­keit und Hoch­was­ser­schutz sind bekann­te Dring­lich­kei­ten in der Gewäs­ser­ent­wick­lung. In der Begrü­ßung und Ein­füh­rung zeig­te Bär­bel Schä­fer rund 80 Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern der Kom­mu­nen exem­pla­risch mit zwei Visua­li­sie­run­gen aus Schram­berg wei­te­re Chan­cen und neue Gestal­tungs­spiel­räu­me auf. „Die Stadt Schram­berg hat den Mut in lan­gen Zeit­räu­men mit dem Stadt­um­bau 2030+ zu den­ken. Damit ent­steht ein kla­res Ziel, das nun abschnitts­wei­se vor­an­ge­bracht wer­den kann“, erläu­ter­te Schä­fer.

„Die Idee des ‘Blau­en Ban­des’ in der Schram­ber­ger Tal­stadt spie­gelt das Mot­to der Ver­an­stal­tung klar und grif­fig wie­der. Es zeigt exem­pla­risch die Sinn­haf­tig­keit und die Chan­cen für eine urba­ne Revi­ta­li­sie­rung, die drin­gend not­wen­dig ist“, so die Regie­rungs­prä­si­den­tin, die im Gespräch mit Fach­be­reichs­lei­ter Rudolf Mager ihre Unter­stüt­zung zusi­cher­te und die nächs­ten Schrit­te für Bür­ger­be­tei­li­gung und Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen für die Schram­ber­ger Bür­ger­schaft dis­ku­tier­te.

Bis zu 85 Prozent Förderung

Neben dem Her­aus­stel­len des Mehr­wer­tes der Gewäs­ser­ent­wick­lung für eine Stadt war es Ute Schnei­­der-Rit­­ter, Ansprech­part­ne­rin  für die Was­ser­rah­men­richt­li­nie im Refe­rat Recht und Ver­wal­tung wich­tig, dass in der Ver­an­stal­tung auf die För­der­mög­lich­kei­ten hin­ge­wie­sen wur­de. Bis zu 85 Pro­zent bei den för­der­fä­hi­gen Kos­ten, zu denen auch Pro­jek­tie­rung und Grund­er­werb gehö­ren, steu­ert das Land zu. Der ver­blei­ben­de Finan­zie­rungs­an­teil von 15 Pro­zent, der von der Kom­mu­ne auf­zu­brin­gen ist, kann dem Öko­kon­to zuge­rech­net wer­den (Beispiel:ein Euro Inves­ti­ti­on ent­spricht vier Öko­punk­ten).

„Wir sehen uns inhalt­lich bestä­tigt. Der Erfolg des gesamt­städ­ti­schen Rah­men­pla­nes zeigt sich in vie­len posi­ti­ven Rück­mel­dun­gen aus den über­ge­ord­ne­ten Behör­den“, so Fach­be­reichs­lei­ter Rudolf Mager, der sich über die Aner­ken­nung für das gute Zusam­men­spiel in den vier Fach­be­rei­chen beson­ders freut. Mit inten­si­ven Abstim­mun­gen geht es trotz der Som­mer­pau­se wei­ter.

Mit­te August fin­det hier­zu in Schram­berg ein Arbeits­ge­spräch mit dem Refe­rat 22 Stadt­sa­nie­rung und Wirt­schafts­för­de­rung des Regie­rungs­prä­si­di­ums statt, um die Zeit- und Pro­­jekt-schie­­nen für die drei Sanie­rungs­ge­bie­te (Bres­ten­berg, Tal­stadt West und Kran­ken­haus-Are­al) zu prä­zi­sie­ren, die im Herbst im Gemein­de­rat bera­ten wer­den und die Schiltach­re­vi­ta­li­sie­rung maß­geb­lich tan­gie­ren.

Ausstellung im Rathaus

Am Ende der Ver­an­stal­tung in Vil­­lin­gen-Schwen­­nin­­gen wur­de die Prä­sen­ta­ti­on der Stadt Schram­berg für die Fol­ge­ver­an­stal­tung am 24. Juli in Frei­burg sorg­fäl­tig ein­ge­packt. Auch dort soll die Stadt­ver­wal­tung wie­der vor Ort sein, um Her­an­ge­hens­wei­se und Inhalt der Pla­nung den Gäs­ten zu erläu­tern. Zur Gemein­de­rats­sit­zung am 25. Juli kommt die klei­ne Aus­stel­lung dann zurück in die Stadt und wird im Rat­haus in Schram­berg auch für die Öffent­lich­keit zu sehen sein.

 

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