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Samstag, 8. August 2020
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    Schöner wohnen, schöner arbeiten in Waldmössingen

    (Anzeige). Ein Gespräch mit dem neuen Ortsvorsteher Markus Falk über Vergangenes und Zukünftiges

    Seit 1971 gehört Waldmössingen zu Schramberg – und hat sich in den letzten knapp 50 Jahren prächtig entwickelt. „Wir könnten viel mehr Gewerbefläche brauchen, und privaten Wohnraum schaffen ist ebenfalls Top-Thema“, erzählt Ortsvorsteher Markus Falk. Der aus Koblenz stammende Falk ist seit dem ersten März 2020 im Amt. Trotz Corona habe er schon viele Leute kennengelernt, viele davon in Einzelgesprächen, denn Versammlungen aller Art waren ja  abgesagt.

    Da das Waldmössinger Gewerbegebiet schon vor Jahren an seine Grenzen kam, wurde zusätzlich das interkommunale Industriegebiet Seedorf / Waldmössingen erschlossen. „Faszinierend, dass es hier so viele Unternehmen gibt, die in die ganze Welt verkaufen“, ist Markus Falk beeindruckt.

    E-Carsharing am Start

    Auch die Mobilität der Zukunft ist für Falk wichtig. Er freue sich sehr über den kürzlichen Beschluss, ein E-Carsharing Angebot zu schaffen. Vor dem Waldmössinger Rathaus gibt es schon zwei Ladesäulen für Elektroautos. Eine davon wird dann für das Carsharing reserviert sein.

    Waldmössingen pulsiert bis heute

    Auf das legendäre „Waldmössingen pulsiert“ – Wochenende (Kombination aus Gewerbe-/Vereinsschau und Dorffest) im September 2018 angesprochen, weiß Falk sofort Bescheid. Das rege Vereinsleben ist auch dem gebürtigen Rheinländer schnell positiv aufgefallen. Nächstes Jahr stehen gleich zwei große Jubiläen an: der Radfahrerverein „Wanderlust“ 1921 Waldmössingen feiert sein hundertjähriges Bestehen, und der Sportverein 1921 Waldmössingen ebenfalls.

    Ein „Römermarkt“ in Waldmössingen?

    Er freue sich über Leben in der Ortsmitte, meint Falk. Der Krämermarkt käme regelmäßig und auch das Metzgermobil. Ein regelmäßiger größerer Markt wäre super, man könne ihn in Anlehnung an das Römerkastell ja „Römermarkt“ nennen, überhaupt: Ein Lebensmittelladen in Waldmössingen ist eines der Ziele des neuen Ortsvorstehers.

    Stichwort „generationenübergreifend“

    Stolz ist Markus Falk auch auf das Jugendparlament („JuPa“), das sich in Waldmössingen gegründet hat. Interesse der Jugend am Ortsgeschehen ist in vielen Gemeinden nicht gegeben. Das Miteinander von Alt und Jung müsse gefördert werden, er strebt generationenübergreifende Projekte an. Für die ältere Generation wird demnächst von einem privaten Projektierer ein Seniorenheim gebaut.

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