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Donnerstag, 12. Dezember 2019
Start Schram­berg Scho­ren-Erschlie­ßung: Tie­re dür­fen wei­ter wei­den

Schoren-Erschließung: Tiere dürfen weiter weiden

Kein Pro­blem für Bau­fir­ma / Frü­he­rer Bau­start war die Ursa­che


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SCHRAMBERG – Im Neu­bau­ge­biet Scho­ren hat die Bau­fir­ma mit den Erschlie­ßungs­ar­bei­ten für den zwei­ten und drit­ten Bau­ab­schnitt begon­nen. Doch an einem Grund­stück stopp­ten die Rau­pen. Bald kur­sier­te das Gerücht, die Stadt sei noch nicht Eigen­tü­mer des Grund­stücks.

Falsch, so Tief­bau­amts­lei­ter Horst Bisin­ger. Das Grund­stück gehört der Stadt. Man habe den ehe­ma­li­gen Eigen­tü­mern erlaubt, dass ihre Lamas und Zie­gen noch bis Ende Sep­tem­ber das Grund­stück bewei­den. Anfangs war das kein Pro­blem, denn  die Bau­fir­ma soll­te Anfang Okto­ber los­le­gen. Doch dann gab es den vor­ge­zo­ge­nen Bau­start. Des­halb, so Bisin­ger, „sind wir hier etwas zu früh am Erschlie­ßen“. Für die Bau­ar­bei­ten sei die Ver­zö­ge­rung „kein Pro­blem, wir kom­men klar“, ver­si­chert Polier Nor­bert Fus­se­ler.

Das Wei­de­grund­stück mit Lama Lot­te und Manue­la, Son­ja und Fabio Storz.
Foto: him

Lei­der hat man wohl ver­säumt, die Anwoh­ner dar­über zu infor­mie­ren: „Wir waren im Urlaub und da kam ein Anruf: ‘Der Bag­ger steht schon am Zaun‘“, erzählt Manue­la Storz noch immer recht sau­er. Auch die ande­ren Anwoh­ner hät­ten von dem vor­ge­zo­ge­nen Bau­be­ginn erst aus der Zei­tung erfah­ren, kri­ti­siert Nach­bar Chris­ti­an Len­kisch. Die Anwoh­ner hof­fen jetzt auf ein klä­ren­des Gespräch auch zum wei­te­ren Fort­gang der Erschlie­ßung.

 

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