Schramberg: Autofahrer und Beifahrer aus der Coronaleugner-Szene werden bei Polizeikontrolle aggressiv

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Eine routinemäßige Kontrolle von zwei Autoinsassen hat am Dienstag in Schramberg zu einem Polizeieinsatz mit mehreren Streifen geführt. Sowohl der Fahrer als auch sein Beifahrer hätten sich gegenüber den Beamten nicht kooperativ verhaten und die Kontrolle erheblich erschwerten, heißt es im Polizeibericht. Die Beamten mussten schließlich den 32-Jährigen Fahrer mit Handschellen abführen. Gegenüber dem 55-Jährigen Beifahrer haben die Polizisten den Einsatz von Pfefferspray angedroht.

Alkohol und Drogen im Spiel?

Aufgefallen war das Duo in der Berneckstraße gegen 21.30 Uhr, weil der 32-Jährige Fahrer des Autos dort recht flott unterwegs war. Kurz nach dem Schlossbergtunnel kontrollierte die Streife den Ford und stellte beim Fahrer Alkohol- und Drogeneinwirkung fest. Ihre Maßnahmen konnten die Beamten allerdings nur sehr schwer durchsetzen. Beide Männer legten es offensichtlich auf einen Konflikt an, weshalb die Beamten Unterstützung anforderten.

Erst nachdem drei weitere Polizeistreifen und Beamte der Hundeführerstaffel mit Diensthunden eintrafen, beruhigte sich die Situation. Ein Arzt nahm dem Fahrer später eine Blutprobe ab.

In Rottweiler Klinik Test verweigert und Personal  beleidigt

Wie es sich bei den Ermittlungen herausstellte, waren die beiden wenige Stunden zuvor in einer Klinik in Rottweil aufgefallen. Dort musste die Polizei ebenfalls eingreifen, weil sie einen notwendigen Schnelltest verweigert und das Personal verbal angegriffen hatten. Wie sich herausstellte, sind die bereits polizeibekannten Männer offenbar der Corona-Leugner-Szene zuzuordnen.

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2 Kommentare

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Nashoba Orenda
2 Jahre her

Als zufälliger Zeuge des Vorfalls möchte ich hier einiges klar stellen. Der ältere Herr hatte eine stark blutenden Kopfverletzung, das rote Kreuz hat die Fahrt in die Klinik verweigert,. da nicht geimpft. Ja, es gab Diskussionen mit den Beamten. Der jüngere Fahrer wurden in Handschellen abgeführt´. Der ältere Herr wurde mit dem Hinweis, er könne sich ja ein Taxi rufen, auf der Straße stehen gelassen.

NRWZ Leser
2 Jahre her
Antwort auf  Nashoba Orenda

Ich bin erstaunt und entsetzt (wenn diese Schilderung zutrifft), wie kann das DRK verweigern einen verletzten ins Krankenhaus zu transportieren nur weil er nicht geimpft ist?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies zulässig ist, dies dürfte doch dann in eine unterlassene Hilfeleistung laufen? Wenn jemand hierzu grundsätzlich mehr weiß, was hier erlaubt ist, gerne eine Quelle dazu nennen (gerne auch von der NRWZ Redaktion).

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