Schramberg: Gemeinderat billigt Friedhofskonzeption

Tennenbronn langfristig nur noch „oberer“ Friedhof

SCHRAMBERG – Nach den Ortschaftsräten  und dem  Ausschuss für Umwelt und Technik hat nun auch der Gemeinderat mit sehr großer Mehrheit die gesamtstädtische Friedhofskonzeption beschlossen.

Karl Pröbstle, in der Stadtverwaltung für Grünflächen und Friedhöfe verantwortlich, wiederholte die Kernaussage, dass heutzutage etwa 70 Prozent der Bestattungen in Urnen erfolge. „Wir wollen diesem Trend zu Urnenbeisetzungen und pflegelosen Gräbern nachkommen.“ Auch wolle man zu einer einheitlicheren Materialsprache und einheitlichen Gebühren kommen.

In der Diskussion fragte Udo Neudeck (Freie Liste) nach den Friedwaldplänen. Pröbstle berichtete, die Planungen seien im Gange, aber der Druck sei da in allen Ortsteilen Baumgräber anzubieten. Johannes Grimm („Aktive Bürger“) lobte die Friedhofsgärtner und fragte nach einem Parkierungskonzept beim Talstadtfriedhof. Sein Vorschlag: Freie Grabfelder zu Parkplätzen machen. Pröbstle entgegnete, wegen der engen Verhältnisse werde „die Parkierung unzulänglich bleiben“. Es sei unmöglich, die Tiersteinstraße zu verbreitern.

Wünsche aus Tennenbronn und Waldmössingen

Mit dem Vorschlag des Tennenbronner Ortschaftsrates, langfristig auf den unteren Friedhof zu verzichten, hat der Rat die Friedhofskonzeption bei wenigen Enthaltungen beschlossen. Nach den Vorstellungen der Tennenbronner Ortschaftsräte sollte der obere Friedhof mit einer neuen Aussegnungshalle besser ausgestattet werden. Um Kosten zu sparen, würde man auf den unteren Friedhof auf lange Sicht verzichten. Auch der Wunsch aus Waldmössingen nach Verbesserungen bei der Aussegnungshalle wird berücksichtigt.

 

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