Schramberg ist eine „Kleinstadtperle”

Zwölf Kleinstädte im Ländle kooperieren bei der touristischen Vermarktung

Plakat der Stadt Schramberg Foto: pm

Um vom boo­men­den Städ­te­tou­ris­mus künf­tig stär­ker pro­fi­tie­ren zu kön­nen, haben sich zwölf Klein­städ­te in Baden-Würt­tem­berg zur Initia­ti­ve „Klein­stadt­per­len“ zusam­men­ge­schlos­sen. Das berich­tet Andrea Mül­ler von der Stadt­ver­wal­tung, Abtei­lung Kul­tur, Tou­ris­mus und Event­mar­ke­ting.

Gemein­sam mit der Tou­ris­mus Mar­ke­ting Gesell­schaft Baden-Würt­tem­berg (TMBW) und den Indus­trie- und Han­dels­kam­mern (IHK) im Land wer­ben die Städ­te um Rei­sen­de, die Ange­bo­te abseits des Main­streams suchen”, schreibt Mül­ler. Zum Auf­takt lade ein Foto­wett­be­werb dazu ein, Bil­der aus den Orten in sozia­len Netz­wer­ken zu ver­öf­fent­li­chen.

Natur und Technik

In Schram­berg sor­ge die beson­de­re Ver­bin­dung von Natur- und Tech­nik­erleb­nis­sen für eine ganz beson­de­re Atmo­sphä­re. „Ob im Park der Zei­ten, in der Auto & Uhren­welt oder beim Bum­mel durch die Innen­stadt – über­all spürt man die Ent­wick­lung einer moder­nen Stadt, die Kul­tur, Natur, Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten und vie­les mehr bie­tet”,. heißt es wei­ter.

Mit ihren pit­to­res­ken Fach­werk­häu­sern, male­ri­schen Alt­stadt­gas­sen und indi­vi­du­el­lem Ein­zel­han­del sind vie­le Klein­städ­te bei uns im Süden ide­al für einen Kurz­ur­laub oder Tages­aus­flug, bis­lang aber viel zu oft noch kaum bekannt“, sagt TMBW-Geschäfts­füh­rer Andre­as Braun zum Start der neu­en Koope­ra­ti­on.

Mit der Initia­ti­ve „Klein­stadt­per­len“ wol­le man die Städ­te nicht nur bekann­ter machen, son­dern auch Gäs­ten und Ein­hei­mi­schen neue Mög­lich­kei­ten auf­zei­gen. „Immer mehr Rei­sen­de suchen im Urlaub unver­fälsch­te, lokal­ty­pi­sche Erleb­nis­se und Geheim­tipps abseits der klas­si­schen Sehens­wür­dig­kei­ten. Für die­se Ziel­grup­pe gibt es in unse­ren ‚Klein­stadt­per­len‘ viel zu ent­de­cken“, so Braun.

Was alle Klein­städ­te mit­ein­an­der ver­bin­det, ist ein male­ri­sches Stadt­bild und indi­vi­du­el­ler Charme. „Ein­zig­ar­tig in Baden-Würt­tem­berg ist, dass gera­de klei­ne­re Städ­te durch einen hohen Anteil an inha­ber­ge­führ­ten Unter­neh­men in Ein­zel­han­del und Gas­tro­no­mie gekenn­zeich­net sind. Dar­aus ent­steht ein attrak­ti­ver Ange­bots­mix, der den jewei­li­gen Stand­ort für Ein­hei­mi­sche wie für Tou­ris­ten attrak­tiv macht“, so Mar­tin Kepp­ler, Haupt­ge­schäfts­füh­rer der im Tou­ris­mus feder­füh­ren­den IHK Nord­schwarz­wald.

Fotowettbewerb #Kleinstadtperlen

Zum Auf­takt der Initia­ti­ve sind Städ­te­rei­sen­de und Ein­woh­ner dazu auf­ge­ru­fen, ihre schöns­ten Fotos der teil­neh­men­den Klein­städ­te in den sozia­len Netz­wer­ken Face­book und Insta­gram zu pos­ten. Wer bis zum 20. Juli sei­ne Bil­der gemein­sam mit dem Hash­tag #Klein­stadt­per­len und #Schram­berg hoch­lädt, kann einen Kurz­ur­laub gewin­nen. Die bes­ten Fotos wer­den von einer Jury aus­ge­wählt.

Info

Die zwölf Pilot­städ­te, die sich an der Koope­ra­ti­on betei­li­gen, sind neben Schram­berg: Bad Säckin­gen, Bretten, Ehin­gen, Ell­wan­gen, Freu­den­stadt, Isny, Münsin­gen, Schorn­dorf, Schwä­bisch Hall, Wald­kirch und Wein­heim. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu Baden-Würt­tem­bergs “Klein­stadt­per­len” und zum Foto­wett­be­werb gibt es unter www.kleinstadtperlen-bw.de