Talstadtwehr beim Telefonmasteinsatz im Bernecktal. Foto: Feuerwehr

SCHRAMBERG  (him) – Am Sonn­tag­abend ist die Feu­er­wehr ins Ber­neck­tal aus­ge­rückt. Ein Tele­fon­mast droh­te umzu­stür­zen, nach­dem ein Auto­fah­rer  dage­gen geprallt war.

Gegen 19.20 Uhr war ein 60-Jäh­ri­ger mit sei­nem Sko­da von Ten­nen­bronn kom­mend in einer Rechts­kur­ve von der Fahr­bahn abge­kom­men. Zunächst  über­fuhr er einen Leit­pfos­ten und prall­te dann gegen einen Tele­fon­mas­ten. Die­ser sei ange­bro­chen und die Tele­fon­lei­tung teil­wei­se geris­sen, so die Poli­zei auf Nach­fra­ge der NRWZ.

Den­noch sei der 60-Jäh­ri­ge wei­ter­ge­fah­ren, konn­te aber nach einem Zeu­gen­hin­weis von einer Poli­zei­strei­fe in Schram­berg ange­hal­ten wer­den. Bei der Kon­trol­le stell­te sich her­aus, dass an dem Wagen noch Som­mer­rei­fen auf­ge­zo­gen waren. Wei­ter­hin waren deut­li­che Unfall­schä­den zu fin­den.

Ein Auto­fah­rer habe dem Unfall­ver­ur­sa­cher sei­ne Hil­fe ange­bo­ten, die der Sko­da-Fah­rer aber abge­lehnt habe. 

Die Feu­er­wehr, Abtei­lung Tal, ist gegen 20.30 Uhr mit drei Fahr­zeu­gen aus­ge­rückt. Acht Mann unter der Lei­tung von Patrick Wöhr­le haben die Lei­tung mit Hil­fe der Dreh­lei­ter am Mast­zopf abmon­tiert. Anschlie­ßend haben sie den Mast mit der Ket­ten­sä­ge gefällt.

Wäh­rend des Feu­er­wehr­ein­sat­zes war die L175 zwi­schen Schram­berg und Ten­nen­bronn voll gesperrt. Der Unfall­ver­ur­sa­cher blieb unver­letzt, wird sich aber wegen Unfall­flucht ver­ant­wor­ten müs­sen.