Eine Stadttaube beim Brantner vor dem Fenster. Archiv-Foto: him

Wegen eines geziel­ten Schus­ses auf eine Stadt­tau­be in der Ber­neck­stra­ße muss­te dem Tier in der ver­gan­ge­nen Woche ein Flü­gel ampu­tiert wer­den. Die Tau­be befin­det sich laut Poli­zei­be­richt in Obhut des Tier­schutz­ver­eins.

Am ver­gan­ge­nen Mitt­woch­abend, gegen 20 Uhr, schoss eine unbe­kann­te Per­son mit einem Luft­ge­wehr in der Ber­neck­stra­ße, im Bereich zwi­schen den Ein­mün­dun­gen des Parkt­or­we­ges und der Josef-And­re-Stra­ße, auf den Vogel. Der rech­te Flü­gel war durch den Tref­fer so in Mit­lei­den­schaft gezo­gen, dass er von einem Tier­arzt ope­ra­tiv ent­fernt wer­den muss­te.

Die Tau­be befin­det sich in der Obhut des Tier­schutz­ver­eins, der auch die Kos­ten für die Ope­ra­ti­on über­nahm. Das Poli­zei­re­vier Schram­berg ermit­telt wegen eines Ver­ge­hens gegen das Tier­schutz­ge­setz und sucht Zeu­gen. Wer sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kann wird gebe­ten, sich zu mel­den (Tele­fon 07422 2701 0).