NRWZ.de, 18. Februar 2021, Autor/Quelle: Pressemitteilung (pm)

Schramberg wählt Menschenwürde

Eine Aktion gegen Rassismus und für ein vielfältiges Miteinander / OB Eisenlohr macht klar

Anlässlich der von den Vereinten Nationen initiierten „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ startet die Stadt Schramberg eine besondere Aktion: Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, Gesicht zu zeigen und ihr Foto gegen Rassismus und für Menschenwürde einzusenden. Alle Porträts werden laut Pressemitteilung der Stadt dann vom 15. bis 28. März auf einem großen Banner am Rathaus mit dem Slogan „Ich wähle Menschenwürde“ zu sehen sein.

„Alle sind eingeladen, ihr Foto zu schicken und sich damit entschieden gegen Rassismus und Ausgrenzung zu positionieren,“ sagt Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr.

Banner bei Mini-Schramberg 2017. Foto: pm

„Rassismus ist ein Thema, das uns alle angeht. Kein Mensch sollte aufgrund seiner Herkunft oder Hautfarbe Ausgrenzungen erfahren. Umso wichtiger, dass sich nicht nur Betroffene, sondern auch die Mehrheitsgesellschaft gegen diese Form der Diskriminierung ausspricht und somit ein Zeichen von Solidarität setzt“, fügt Luisa Wöhrle, Integrationsbeauftragte der Stadt Schramberg, hinzu.

Um mehr Bewusstsein auch für versteckte Formen von Rassismus in unserem Alltag zu schaffen, sei in den Folgejahren geplant, im Rahmen von Veranstaltungen insbesondere mit Menschen, die sich von Rassismus und Ausgrenzung betroffen fühlen, ins Gespräch zu kommen und mehr über ihre Empfindungen zu erfahren. „Unser klares Ziel ist es, eine Welt zu gestalten, in der Rassismus, Sexismus und andere Formen von Ausgrenzung irgendwann ganz der Vergangenheit angehören“, macht Dorothee Eisenlohr klar.

Wer bei der Foto-Aktion gegen Rassismus mitmachen möchte, kann sein Foto bis zum 3. März einsenden. Alle notwendigen Informationen dazu gibt es auf der Seite www.juks-hoch-drei.de. Rückfragen können an das JUKS³ per Mail an [email protected] oder telefonisch unter der Nummer 07422 29580 gestellt werden.

Schramberg wählt Menschenwürde