Als „Erfolgs­ge­schich­te“ pries der Vor­sit­zen­de des Bür­ger­bus­ver­eins Mat­thi­as Kohl­ha­se den Bür­ger­bus, der vor einem Jahr das ers­te Mal durch Schram­berg roll­te.

Bei eisi­ger Käl­te haben sich am Don­ners­tag gegen halb 12 zahl­rei­che Mit­glie­der des Senio­ren­fo­rums und des Bür­ger­bus­ver­eins getrof­fen. Auch ein paar älte­re Damen sind gekom­men, um den Bür­ger­bus zu fei­ern. Eine  Dame berich­tet, die Fah­rer sei­en immer sehr hilfs­be­reit und gedul­dig: „Die hel­fen den Rol­la­tor ein­zu­la­den, die neh­men sich Zeit.“ Zwei ande­re pflich­ten ihr bei. Ein ande­re älte­re Dame bekennt hin­ge­gen: „Ich bin Mit­glied im Ver­ein und noch nicht ein ein­zi­ges Mal mit­ge­fah­ren.“

500 Fahrgäste pro Monat

Bei der klei­nen Fest des Ver­eins vor dem Rat­haus berich­te­te Kohl­ha­se, inzwi­schen nutz­ten durch­schnitt­lich 500 Fahr­gäs­ten im Monat den Bus. “Im Dezem­ber haben wir sogar die Zahl 600 über­schrit­ten.“ Er mein­te aller­dings auch, dass „auf dem Sul­gen die Leer­fahr­ten immer weni­ger“ wür­den. Kohl­ha­se ist über­zeugt: „Wir sind auf dem rich­ti­gen Weg.“  Der­zeit nutz­ten „cir­ca 2,5 Fahr­gäs­te den Bus pro Tour“. Er kün­dig­te den­noch an, dass zum 1. Febru­ar der Fahr­plan straf­fer und mit ver­kürz­ten Takt­zei­ten gefah­ren wer­den soll. Wenig genutz­te Hal­te­stel­len will der Ver­ein ganz strei­chen.

Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog freu­te sich, dass die ange­streb­te Zahl von 6000 Fahr­gäs­ten pro Jahr „fast“ erreicht wer­de. Es lie­ge zwar noch kei­ne End­ab­rech­nung vor. Aber er rech­ne damit, dass der Abman­gel, den die Stadt zu tra­gen habe, bei knapp 15.000 Euro lie­gen wer­de. „Ich freue mich, dass der Ver­ein die Anre­gun­gen zur Fahr­plan­än­de­rung auf­ge­nom­men hat.“ Er dank­te dem Ver­ein und den ehren­amt­li­chen Fah­rern für ihr Enga­ge­ment für die­ses „Ergän­zungs­an­ge­bot zum öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr“.