Start Schram­berg Schram­ber­ger Gemein­de­rat: Zwei wich­ti­ge Beschlüs­se zum Schluss

Schramberger Gemeinderat: Zwei wichtige Beschlüsse zum Schluss

Flücht­lings­un­ter­brin­gung und Scho­ren Erschlie­ßung

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SCHRAMBERG  –  Abschied neh­men von den alt­ehr­wür­di­gen Stüh­len am Rats­tisch heißt es am Don­ners­tag­abend für etli­che Gemein­de­rä­te. Nach der Kom­mu­nal­wahl Ende Mai keh­ren eini­ge Schram­ber­ger Gemein­de­rä­tin­nen und Räte nicht mehr in das Gre­mi­um zurück, sei es, dass sie auf eine erneu­te Kan­di­da­tur ver­zich­tet haben, sei es, weil sie nicht genü­gend Stim­men für eine Wie­der­wahl erreich­ten.

In der letz­ten Sit­zung des „alten“ Rates wird Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog sie ver­ab­schie­den und ihre Arbeit wür­di­gen. Zuvor aller­dings hat der Rat noch zwei wich­ti­ge The­men zu  bera­ten und zu beschlie­ßen.

Flüchtlingsunterbringung

Das Land hat sich aus der Unter­brin­gung von geflüch­te­ten Men­schen ver­ab­schie­det und den Kom­mu­nen die­se Auf­ga­be über­tra­gen. Die Stadt Schram­berg müss­te nach einem Ver­tei­lungs­schlüs­sel noch 70 Per­so­nen unter­brin­gen, so das Land­rats­amt Rott­weil. Tat­säch­lich  woh­nen noch 84 Geflüch­te­te in Schram­ber­ger Gemein­schafts­un­ter­künf­ten. Das heißt, es wer­den in naher Zukunft kei­ne wei­te­ren Zuwei­sun­gen vom Kreis erfol­gen, heißt es in einer Vor­la­ge.

Die Stadt wird in die­sem und im nächs­ten Jahr zwei Gemein­schafts­un­ter­künf­te vom Kreis über­neh­men und als Anschluss­un­ter­brin­gungs­un­ter­kunft betrei­ben. Da die Geflüch­te­ten dafür bereits jetzt Mie­te zah­len, so Abtei­lungs­lei­ter Mar­cel Drey­er, wür­den schon jetzt die Aus­ga­ben „lau­fend refi­nan­ziert“. Aller­dings erwar­tet Drey­er Miet­aus­fäl­le wegen Umzü­gen oder Abschie­bun­gen. Ins­ge­samt  rech­ne er mit einem Defi­zit von etwa 18.000 Euro.

Schoren: Erschließung kommt

Eine erfreu­li­che Nach­richt gibt es für Häus­le­bau­er: Die Erschlie­ßung des zwei­ten und des drit­ten Bau­ab­schnitts im Bereich Scho­ren in Sul­gen wird dem­nächst begin­nen. Die Stadt hat inzwi­schen die erfor­der­li­chen Ersatz­flä­chen für eine streng geschütz­te Feld­ler­che beschafft und konn­te dar­auf­hin die Bau­maß­nah­men aus­schrei­ben.

Die Erschlie­ßung mit Stra­ßen und Abwas­ser­ka­nä­len wird etwa 3,2 Mil­lio­nen  Euro kos­ten und damit erheb­lich güns­ti­ger sein, als im Haus­halts­plan vor­ge­se­hen.

Info: Der neu gewähl­te Rat trifft sich zu sei­ner kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung am 4. Juli. Dann wer­den die neu­en Mit­glie­der begrüßt und die Aus­schüs­se besetzt. Im neu­en Rat wer­den acht CDU-Räte Platz neh­men. Die Frak­ti­ons­ge­mein­schaft SPD-Bun­t­­specht hat sie­ben Sit­ze, die Freie Lis­te ist mit sechs Räten ver­tre­ten. Die ÖDP und die Akti­ven Bür­ger Schram­berg haben mit je drei Sit­zen Frak­ti­ons­sta­tus.

 

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