Schramberger Katzenjammer

Feuerwehr versucht Katze in der Rausteinstraße von einem Dach zu retten.

SCHRAMBERG – Am frühen Sonntagnachmittag ist die Feuerwehr mit der großen Drehleiter in die Rausteinstraße in Schramberg ausgerückt. Auf dem Dach war eine Katze rumgeklettert und fand offenbar den Weg hinab nicht mehr.

Und so sah das von der Straße aus aus: Foto: privat

Zunächst versuchten zwei Feuerwehrleute vom Rettungskorb die Katze zu erreichen, schildert Renate Much die Rettungsaktion.

Gaaaaanz da oben sitzt die Katze.

Schon seit zwei Tagen sei die Katze da oben gewesen, berichtet Abteilungskommandant Patrick Wöhrle. Deshalb hätten die Hausbewohner die Feuerwehr informiert. Um die Katze vom Dach zu holen, seien sie mit der Drehleiter ausgerückt: „Wir haben zunächst versucht, sie mit Leckerli, Nass- und Trockenfutter zu locken, aber der Hunger war wohl noch nicht groß genug.“

„Komm, swisswisss wiss…“.

Dann ist  Patrick Wöhrle gut gesichert aufs Dach geklettert und rittlings auf dem First der Katze entgegen gerobbt.   

Katzen sind eigen

Wöhrle hat sie – aber sie kratzt und beißt und reißt sich los.

„Ich  hatte sie schließlich sogar auf dem Arm.“ Doch Katzen sind eigensinnig: „Sie hat derart gekratzt und gebissen, dass ich sie loslassen musste.“ Sie sei dann das Dach runtergerutscht und in den Garten geplumpst, aber wohlauf. Katzen haben nicht umsonst sieben Leben. Die Feuerwehrleute beendeten ihren Einsatz und kehrten in das Gerätehaus zurück.

 

-->

Aktuell auf NRWZ.de

Mehr auf NRWZ.de