Marihuana-Pflanze. Foto: pm

Am Don­ners­tag, 28. Dezem­ber erhielt das Poli­zei­re­vier Schram­berg einen Hin­weis, dass in einem Wohn­haus in der Schram­ber­ger Tal­stadt eine Mari­hua­na-Plan­ta­ge bestehe.

Bereits tags drauf hat­ten die Beam­ten einen rich­ter­li­cher Durch­su­chungs­be­schluss für die ent­spre­chen­de Woh­nung. Bei der Durch­su­chung haben die Poloi­zei­be­am­ten meh­re­re „ern­te­rei­fe“ Mari­hua­na-Pflan­zen sicher­ge­stellt.

Den 36-jäh­ri­gen „Gärt­ner“ erwar­tet nun ein Straf­ver­fah­ren wegen eines Ver­ge­hens nach dem Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz.

Eher küm­mer­lich: Mari­hua­na-Ern­te „made in Schram­berg”. Foto: Poli­zei

2017 hat­te die Poli­zei in Schram­berg meh­re­re pro­fes­sio­nell betrie­be­ne „Indoor-Plan­ta­gen“ gefun­den. Meh­re­re „Betrei­ber“ sei­en „nach umfang­rei­chen Ermitt­lun­gen durch das Poli­zei­re­vier Schram­berg ver­ur­teilt” wor­den, berich­tet Revier­lei­ter Jür­gen Lede­rer. Dabei hät­ten die Rich­ter auch zu Haft­stra­fen veur­teilt, die teil­wei­se zur Bewäh­rung aus­ge­setzt wur­den.

Nach die­ser erneu­ten ‚Abern­tung‘ einer Plan­ta­ge dürf­te in Schram­berg eigent­lich kein Mari­hua­na mehr erhält­lich sein”, spe­ku­liert Lede­rer. Das dürf­te aller­dings höchs­tens für die „Mar­ke Home­grown” zutref­fen. Die Poli­zei in Schram­berg wer­de jedoch auch 2018 schwer­punkt­mä­ßig gegen den ille­ga­len Anbau und Han­del mit Betäu­bungs­mit­teln ermit­teln.