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Donnerstag, 12. Dezember 2019
Start Schram­berg Schram­ber­ger Stadt­mu­sik im Glück

Schramberger Stadtmusik im Glück

Beim Wer­tungs­spiel ”her­vor­ra­gen­der Erfolg” in der Höchst­stu­fe


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Die letz­ten Wochen waren für die Stadt­mu­sik Schram­berg eine inten­si­ve Zeit: Zwi­schen Musik­erhoch­zeit, Fron­leich­nams­pro­zes­si­on und ‑kon­zert sowie dem Feu­er­wehr­früh­schop­pen haben die Musi­ker unter der Lei­tung von Musik­di­rek­tor Mein­rad Löff­ler in Detail­ar­beit zwei Stü­cke für das Wer­tungs­spiel in Aldin­gen vor­be­rei­tet. ”Nun hat es der Ver­ein schwarz auf weiß, dass er sol­chen Her­aus­for­de­run­gen mehr als gewach­sen ist”, schreibt Felix Urbat, Medi­enn­re­fe­rent des Ver­eins in einer Pres­se­mit­tei­lung. Und wei­ter:

Mit ”Sacri Mon­ti” von Mario Bür­ki und ”Shi­chi-Go-San” aus der Feder von Itaru Sakai erspiel­te sich das Orches­ter in hoch­som­mer­li­cher Schwü­le mit 96,3 Punk­ten das Prä­di­kat ”mit her­vor­ra­gen­dem Erfolg teil­ge­nom­men” in der Höchst­stu­fe. ”So ein Ergeb­nis hat­te ich in der Höchst­stu­fe noch nie”, freut sich Löff­ler in der Anspra­che an das Orches­ter.

Im Diri­gen­ten­ge­spräch lob­te die Jury unter ande­rem das sym­pho­ni­sche Den­ken der Musi­ker. ”Das Aller­wich­tigs­te ist jedoch die Unkom­pli­ziert­heit des Orches­ters und das tol­le Mit­ein­an­der”, so Löff­ler. Er nann­te es einen ”abso­lu­ten Glücks­fall, dass man in so einer Kon­stel­la­ti­on zusam­men sein kann.”

Auch marschieren klappt – dank der Fasnet sogar ohne üben

In all dem Tru­bel war kei­ne Zeit mehr, um für die Mar­schwer­tung beim Fest­um­zug am Sonn­tag anläss­lich des Kreis­ver­bands­mu­sik­fes­tes in Fritt­lin­gen zu pro­ben. Umso grö­ßer war die Freu­de, als die Musi­ker erfuh­ren, dass sie unter 35 Kapel­len den 1. Platz ergat­ter­ten. ”Es ist wohl die Fas­nets­zeit, die so man­che Marsch­pro­be ersetzt”, mut­maß­te Vor­stand Peter Flaig leicht ver­schmitzt.

Löff­ler sieht die Stadt­mu­sik mit die­sem Ergeb­nis im Kon­text der pro­spe­rie­ren­den musi­ka­li­schen Land­schaft Schram­bergs mit Musik­schu­le, Jugend-Musi­ziert-Wet­t­be­wer­­ben sowie den zahl­rei­chen Musik­ver­ei­nen und Bands aller Stadt­tei­le. Immer häu­fi­ger wird in die­sem Zusam­men­hang von der ”Music City” gespro­chen. Ein Begriff, der sich lang­sam zur Mar­ke mau­sert.

Auch das Vororchester der Musikschule glänzte

In die­sem Geis­te nahm auch das Vor­or­ches­ter der Musik­schu­le Schram­berg unter der Lei­tung von Sabri­na Michel­feit in der Kate­go­rie 1, der ”Ein­gangs­stu­fe”, am Wer­tungs­spiel teil. Aus Schram­berg kamen somit zwei der ins­ge­samt sechs teil­neh­men­den Orches­ter. Der Mut der 24 jun­gen Musi­ker aus der Stadt­mu­sik Schram­berg und dem Musik­ver­ein Sul­gen wur­de mit einer Wer­tung von 88,7 Punk­ten und dem Prä­di­kat ”mit sehr gutem Erfolg teil­ge­nom­men” hono­riert.

Das Vor­or­ches­ter der Musik­schu­le Schram­berg. Foto: pm

”Trotz der Ner­vo­si­tät waren die Kin­der sehr dis­zi­pli­niert und haben sich durch das ziel­ge­rich­te­te Pro­ben deut­lich wei­ter­ent­wi­ckelt.”, freut sich Michel­feit über den Fort­schritt ihrer Schütz­lin­ge. Den ers­ten Auf­tritt vor einer pro­fes­sio­nel­len Jury fei­er­ten die Nach­wuchs­ta­len­te mit einem lecke­ren Eis vom Rino, zu Hau­se in der ”Music City”.

 

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