BONN/SCHRAMBERG (pm) – Der Kli­ma­wan­del bedroht schon jetzt Mil­lio­nen Men­schen auf der gan­zen Welt. Auch unser Land bleibt nicht davon ver­schont, wie etwa die letz­ten ver­hee­ren­den Unwet­ter im Nor­den Deutsch­lands gezeigt haben, heißt es in einer Pres­se­mit­tei­lung von Teil­neh­me­rin­nen aus Schram­berg an einer Kli­ma­schutz­de­mons­tra­ti­on in Bonn.

Die klei­ne Schram­ber­ger Dele­ga­ti­on in Bonn. Foto: pivat

Des­halb sei es ihnen wich­tig gewe­sen, im Vor­feld der 23.Weltklimakonferenz , auf die Dra­ma­tik der Kli­ma­si­tua­ti­on hin­zu­wei­sen, schrei­ben Son­ja Rajsp (die Grü­nen), Eli­sa­beth Wahl und Ulla Lan­ge vom 1 Welt­fo­rum und Bernd Rich­ter (ÖDP). Und wei­ter:

„Die Demons­tra­ti­on wird getra­gen von einem brei­ten Bünd­nis aus gewerk­schaft­li­chen, christ­li­chen und Umwelt­or­ga­ni­sa­tio­nen. Wir for­dern die zukünf­ti­ge Bun­des­re­gie­rung auf, das Pari­ser Kli­ma­schutz­ab­kom­men kon­se­quent umzu­set­zen. Schon jetzt ist klar, dass die so drin­gend erfor­der­li­che CO2-Redu­zie­rung, zu der sich die BRD selbst ver­pflich­tet hat­te, ein­deu­tig ver­fehlt wird.

Dazu bei­getra­gen hat wesent­lich die letz­te Bun­des­re­gie­rung, indem sie die Ener­gie­wen­de aus­ge­bremst und wei­ter­hin auf die Strom­erzeu­gung durch die gif­ti­ge Koh­le gesetzt hat. Der rhei­ni­sche Braun­koh­le­ab­bau, weni­ge Kilo­me­ter von Bonn ent­fernt, ist Euro­pas größ­te CO2-Schleu­der. Des­halb ist das Mot­to der Demons­tra­ti­on „Kli­ma schüt­zen – Koh­le stop­pen“. Wir sind für einen schnel­len und sozi­al­ver­träg­li­chen Koh­le­aus­stieg und eine gerech­te Kli­ma­po­li­tik.

Vie­le Men­schen aus der gan­zen Welt, zum Bei­spiel aus Neu­see­land, von den Fidschi Inseln, Mexi­co, Korea, Bel­gi­en und so wei­ter zeig­ten ihre Betrof­fen­heit. Älte­re Leu­te, Fami­li­en mit Kin­dern und beson­ders vie­le jun­ge Teil­neh­mer, die erkannt haben, dass es um IHRE Zukunft geht, for­dern die Ener­gie­wen­de ein. Rück­bli­ckend sind wir froh, dass wir unse­re Ängs­te und unse­re For­de­run­gen, die für die gan­ze Welt exis­ten­ti­ell sind, geäu­ßert haben. Denn wir alle tra­gen Ver­ant­wor­tung für die kom­men­den Genera­tio­nen.“