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Mittwoch, 26. Februar 2020

Schüler wünschen sich weniger Unterricht am Nachmittag

Zukunftswerkstatt des Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrums Hören Heiligenbronn

Schramberg-Heiligenbronn. Die Werkrealschüler des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums Hören Heiligenbronn entwickelten im Rahmen einer Zukunftswerkstatt erstmals eigene Vorstellungen zur Nachmittagsgestaltung an ihrer Schule. Dies teilt die Stiftung St. Franziskus in einer Pressemitteilung mit.

Ganz oben auf der Wunschliste der Jugendlichen: ein Raum für die Mittagspause, in dem man auch essen kann. Weniger Unterricht am Nachmittag, ein Angebot an Arbeitsgemeinschaften und ein Schülerkiosk, in dem Snacks und Schulmaterialien angeboten werden, folgten.

Eine lange Wunschliste war das Ergebnis der ersten Zukunftswerkstatt am Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum Hören Heiligenbronn.

An zwei Vormittagen sammelten die Klassen fünf bis zehn in Kleingruppen Ideen zu Freizeitgestaltung, Mittagsbetreuung, Gestaltung der Mittagspause und Aufenthaltsräumen. „Damit sich Schüler aus unterschiedlichen Klassen und mit verschiedenen Vorstellungen austauschen, haben wir die Gruppen bunt zusammengewürfelt“, erklärt die die Sonderpädagogin Franziska Glatthaar. Sie begleitete die Zukunftswerkstatt mit Kolleginnen. „Die wichtigsten Punkte wurden in der Gruppe gemeinsam festgelegt und dann schriftlich festgehalten“, sagt sie.

Am Ende stand eine gegenseitige Präsentation der Ergebnisse. Über diese zeigt sich Glatthaar begeistert: „Es kamen tolle Ideen heraus. In einem nächsten Schritt arbeitet ein von der Schülermitverwaltung ausgewähltes Schülerteam mit einer Lehrer-Arbeitsgruppe und der Schulleitung an der Umsetzung einzelner Vorschläge“, erläutert sie das weitere Vorgehen. Die Rückmeldung der Schüler sei im Übrigen durchweg positiv gewesen: „Endlich durften auch sie mal sagen, was für sie wichtig ist.“

 

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