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Samstag, 26. September 2020

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Seilbahn-Idee wird konkreter

Fachbereichsleiter Rudolf Mager zur Landesgartenschau-Bewerbung

In einer mitreißenden Rede hat Fachbereichsleiter Rudolf Mager am Donnerstagabend die Bewerbung für die Landesgartenschau (LGS) vorgestellt. Er nannte erstmals auch Einzelheiten zu den Zahlen und zur immer wieder andiskutierten Seilbahn auf den Sulgen.

Mager betonte immer wieder, dass die Machbarkeitsstudie für  die LGS-Bewerbung kein abgeschlossenes, fertiges Produkt sei, sondern sich immer  weiter  konkretisiere und verändere. Er dankte in diesem Zusammenhang für das Vertrauen, das der Gemeinderat in die Verwaltung gesetzt habe. „Das hat uns gut getan.“

Rudolf Mager bei seiner LGS-Vorstellung. Foto: him

Majolika-Wehr

Er berichtete, dass einzelne Projekte wie  die Umgestaltung des Bereichs am Majolika-Wehr schon jetzt beim Regierungspräsidium (RP) und Landratsamt auf großes Interesse gestoßen seien. Unter der Überschrift „Durchgängigkeit der Gewässer“ habe die Stadt das „Signal“, dass ein solches Projekt im Rahmen eines Gewässerentwicklungsplanes mit bis zu 85 Prozent bezuschusst werden könnte. Das RP habe die Idee „sehr wohlwollend aufgenommen“.  So ließen sich viele Dinge umsetzen mit Mitteln aus Fördertöpfen, die gar nichts mit der LGS zu tun haben, dieser und der Stadt aber zu Gute kämen.

Kosten: zwölf Millionen

Bei den Zahlen, schätzt Mager, werde Schramberg für bleibende Investitionen etwa zwölf Millionen Euro ansetzen müssen. Die Durchführung der Lndesgartenschau selbst werde etwa zehn Millionen kosten, über Eintrittsgelder (8,5 Millionen) und Sponsoring (1,5 Millionen) aber etwa kostendeckend  sein.

Seilbahn-Trasse

Die schon seit langem immer wieder angedachte Seilbahn vom Tal auf den Sulgen sei derzeit in der Prüfung. „Wir haben die inzwischen neunte Trasse, die eine Firma grade durchrechnet.“ Die Seilbahn-Trasse würde auf dem heutigen Realschulhof beginnen, hätte auf dem Eckenhof eine Zwischenstation und würde beim „MobilitätsHUB“ am künftigen Industrie- und Innovationspark Schießacker enden. Es gelte, „ein solches Highlight  in den ÖPNV einzubinden“. Auf Seite 36 der Machbarkeitsstudie ist die mögliche Trasse dargestellt.

Mager erläuterte die umfangreiche Studie, die ab sofort online zur Verfügung steht.

Die Chancen für Schramberg seien gut: „Wir müssen die LGS wollen“. Er betonte, auch wenn Schramberg den Zuschlag nicht erhalten sollte, ließen sich die einzelnen Projekte umsetzen, es sei dann eben ein Masterplan für die Stadtentwicklung. Mit dem Zuschlag werde die LGS „ein großes Fest und wir feiern den Stadtumbau“.

Für alle Gemeinderäte dankte Thomas Brantner (CDU) Mager und seinem Team für ihr Engagement: „Es bewegt sich was.“ Wichtig sei, das  bei der Bereisung durch die Auswahl-Kommission im April „wir wie eine Eins dastehen.“

 

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