Gut angekommen: Spielelandschaft im Kurpark - hier bei der Eröffnung Ende August 2017 Gut angekommen: Spielelandschaft im Kurpark - hier bei der Eröffnung Ende August 2017. Archiv-Foto: him

In der kur­zen Sai­son im ver­gan­ge­nen Herbst ist die Spie­le­land­schafts-Anla­ge im Ten­nen­bron­ner Kur­park schon gut ange­nom­men wor­den. An den ins­ge­samt 35 Öff­nungs­ta­gen zwi­schen Ende August und 15. Okto­ber kamen fast 850 Besu­cher auf den Platz am Wie­sen­bau­erndo­bel.  Das waren etwa 24 Besu­cher am Tag im Durch­schnitt.

Der Aus­schuss für Umwelt und Tech­nik wird sich in sei­ner nächs­ten Sit­zung mit den Kos­ten für den Umbau befas­sen. Geplant war die Sanie­rung für 147.500 Euro. Weil der Unter­bau des alten Mini­golf­plat­zes schlech­ter als erwar­tet war und weil für das Fuß­ball­bil­lard eine Drai­na­ge  ein­ge­baut wer­den muss­te, wird das Pro­jekt ins­ge­samt 4500 Euro teu­rer als im Haus­halt vor­ge­se­hen. Für die Spie­le­golf­an­la­ge und das Fuß­ball­bil­lard waren 14.500 Euro mehr fällt, die Sanie­rung des Kiosk und die Rut­sche vom Spiel­platz kamen etwa 10.000 Euro güns­ti­ger.

Stadt auf Pächtersuche

Das Pro­jekt hat­te eine lan­ge Vor­ge­schich­te. Zunächst war im Kur­park ein Adven­ture-Golf geplant. Eine Arbeits­grup­pe Kur­park hat dann eine abge­speck­te Ver­si­on vor­ge­schla­gen mit Spiel­golf, Fuß­ball­bil­lard und einem sanier­ten Kiosk. Im Som­mer hat­te die Stadt auch einen Betrei­ber für die Anla­ge gefun­den. Damit war die Bedin­gung für den Bau erfüllt. Ort­schafts­rat und Gemein­de­rat hat­ten ihre Zustim­mung davon abhän­gig gemacht, dass es auch jeman­den gibt, der die Anla­ge und den Kiosk betreibt.

Kurz vor der Eröff­nung am 24. August erkrank­te der Päch­ter aller­dings und so hat die Stadt­ver­wal­tung kurz­fris­tig die Spiel­golf­an­la­ge mit bür­ger­schaft­li­cher Unter­stüt­zung in eige­ner Regie betrie­ben. Für die kom­men­de Sai­son sucht die Stadt noch nach einem geeig­ne­ten Päch­ter – Bewer­bungs­schuss ist Ende Febru­ar.