BU: Jasper Schadendorf, der Vorsitzende des Tourismusbeirats, Robert Hermann, Ingrid Rebmann und Klaus Dezember durchschneiden ein symbolisches Trassierband.Fotos: him

TENNENBRONN (him) – Eine gro­ße Schar Ort­schafts- und Gemein­de­rä­te, Ver­wal­tungs­leu­te, im Frem­den­ver­kehr Enga­gier­te  und Ten­nen­bron­ner waren am Don­ners­tag­abend im Kurdo­bel. Sie fei­er­ten die Eröff­nung der neu­en Spiel­land­schaft.

Robert Herr­mann, der in Ver­tre­tung des Ober­bür­ger­meis­ters und des stell­ver­tre­ten­den Orts­vor­ste­hers als zwei­ter Stell­ver­tre­ter die Eröff­nung vor­nahm, bezeich­ne­te die neue Spiel­land­schaft als „eine neue Attrak­ti­on für unse­re Stadt“. Die Eröff­nung sei „ein guter Tag für unse­ren Teil­ort“.

Lange Vorgeschichte

Er erin­ner­te an die lan­ge Vor­ge­schich­te, die Dis­kus­sio­nen im Ort­schafts­rat zu einem Schwer­punkt­spiel­platz und die Pla­nungs­grup­pen. Begon­nen habe es schon im Som­mer vor vier Jah­ren. Dann sei der Tou­ris­mus­bei­rat mit der Idee von Natur und Tech­nik auf den Plan getre­ten und die Idee des Adven­tu­re­golfs ent­stan­den. Doch dafür habe es „sehr hohe Hür­den“ gege­ben. Nicht nur wegen der Finan­zen und der tech­ni­schen Umset­zung, son­dern auch wegen des Umfelds im Kurdo­bel, wie Her­mann erin­ner­te.

So habe sich im ver­gan­ge­nen Jahr eine neue Arbeits­grup­pe unter der Lei­tung von Tief­bau­amts­lei­ter Klaus Dezem­ber an die Arbeit gemacht. Sie habe nach einer Mög­lich­keit gesucht, inner­halb eines fest­ge­leg­ten Kos­ten­rah­mens nach einer Lösung zu suchen, die die Attrak­ti­vi­tät im Kurdo­bel erhöht und auch optisch auf­wer­tet. Dezem­bers krea­ti­ve Vor­schlä­ge und ein „sehr kon­struk­ti­ves Mit­ein­an­der in der Arbeits­grup­pe“ hät­ten schon nach drei Sit­zun­gen ein Ergeb­nis erbracht, das auf brei­te Zustim­mung gesto­ßen sei, lob­te Her­mann.

Zwar sei­en nicht alle Wün­sche des Ort­schafts­ra­tes in Erfül­lung gegan­gen. Aber mit den neun natur­na­hen Golf­bah­nen, der Bogo-Bahn und dem Fuß­ball­bil­lard sei eine Spiel­land­schaft ent­stan­den, die „ein attrak­ti­ver Anzie­hungs­punkt für die gan­ze Stadt” wer­den kön­ne. Auch habe die Stadt den Kiosk grund­le­gend saniert, freu­te sich Her­mann.

Budget wird leicht überschritten

Das vor­ge­se­he­ne Bud­get von 146.000 Euro wer­de wohl „gering­fü­gig“ über­schrit­ten, weil beim Golf beim Unter­bau nach­ge­hol­fen und beim Fuß­ball­bil­lard eine zusätz­li­che Drai­na­ge ein­ge­baut wer­den muss­te. In den kom­men­den Wochen wer­de der Bau­hof noch eine Rut­sche instal­lie­ren, kün­dig­te Her­mann an. Ande­re Wün­sche wie das Aus­lich­ten des Parks, ein Ruhe­be­reich und eine bes­se­re Beschil­de­rung lie­ßen sich im Rah­men der Grün­pfle­ge noch umset­zen. Her­mann for­der­te, dass die Stadt­ver­wal­tung in den nächs­ten Wochen mas­siv für die Spiel­land­schaft wer­be, damit sie „zu einem Begriff in der Stadt“ wer­de.

Er dank­te allen betei­lig­ten Arbeits­grup­pen­mit­glie­dern, Hand­wer­kern, Lie­fe­ran­ten und Bau­hof­mit­ar­bei­tern. Ins­be­son­de­re aber Klaus Dezem­ber für sein ziel­ori­en­tier­tes und koope­ra­ti­ves Agie­ren“. Ingrid Reb­mann, bei der Stadt auch für den Tou­ris­mus zustän­dig, habe nach dem Aus­fall des Päch­ters eine sehr unbü­ro­kra­ti­sche Über­gangs­lö­sung gefun­den, die kurz­fris­tig die Eröff­nung des Kiosks und der Spiel­land­schaft mög­lich gemacht habe.

Schließ­lich durch­schnit­ten Ingrid Reb­mann, Jas­per Scha­den­dorf, der Vor­sit­zen­de des Tou­ris­mus­bei­rats, Klaus Dezem­ber und Robert Her­mann ein sym­bo­li­sches Tras­sier­band.  Anschlie­ßend nut­zen die Eröff­nungs­gäs­te die Gele­gen­heit, die neue Spiel­land­schaft aus­zu­pro­bie­ren. Als beson­ders attrak­tiv erwies sich dabei das Fuß­ball­bil­lard. Geschick­lich­keit und Tak­tik braucht es, um die rich­ti­gen Bäl­le in die Löcher zu beför­dern.