SCHRAMBERG  (him) –  Nachdem Fachbereichsleiter Rudolf Mager im Verwaltungsausschuss des Gemeinderats noch einmal begründet hatte, weshalb man 39.700 Euro mehr für das Stadiongebäude in Sulgen brauche, stimmte der Ausschuss dem Verwaltungsvorschlag einmütig zu.

Neben einem Baukostenzuschuss von 250.00 Euro sieht der Pachtvertrag mit dem SV Sulgen nämlich vor, dass die Stadt auch einen Teil der Planungs- und Gutachterkosten trägt. Diese hätten sich  laut Planung auf  54.700 Euro belaufen – wurden aber im Haushaltsplan 2020 vergessen. „Ein klares Versäumnis“, meinte Mager schuldbewusst.

Es handle sich im Wesentlichen um die die Architektenleistungen und die Statik bis zur Leistungsphase 5, wie der SV-Vorsitzende Tobias Maurer ergänzend betont. „Die weiteren Leistungsphasen, sowie die Fachplanungen für technische Ausrüstungen und Erschließung zahlt oder leistet der SVS komplett selbst.“ Die Stadt habe die Planungskosten teilweise übernommen, weil sie gewünscht hatte, dass der SV seine ursprünglichen Pläne ändert. Es sind also eigentlich die Umplanungskosten, die die Stadt zahlt, weil sie sie veranlaßt hat.

Wegen des Versäumnisses bei der Haushaltplanaufstellung müsse die Verwaltung nun die überplanmäßigen Mittel erbitten, so Mager im ausschuss. Da aber  die „Planung sehr gut gelaufen“ sei, würden nur 39.700 Euro erforderlich. Und weil auch beim Abbruch der Postgaragen 130.000 Euro weniger gebraucht würden, als im Haushaltplan veranschlagt, könnten diese Mittel zur Deckung der überplanmäßigen Ausgaben eingesetzt werden.

Die Ausschussmitglieder waren gnädig, ohne Wortmeldungen nickten sie den Vorschlag ab – und Mager konnte sichtlich erleichtert den Ratstisch wieder verlassen.

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Info: Die Eröffnung des neuen Stadiongebäudes  ist für den 26. September geplant.

 

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