Stadt muss weiter investieren

Brandschutz im Gymnasium kostet viel Geld

Von außen sichtbar: Die vor einigen Jahren montierten Fluchttreppen am Schramberger Gymnasium. Foto: him

SCHRAMBERG  (him) – Der Brand­schutz am Schram­berg­er Gym­na­si­um entwick­elt sich zu ein­er unendlichen Geschichte. Seit sechs Jahren befasst sich der Gemein­der­at mit dem The­ma nun schon und ein Ende ist nicht in Sicht. Im Auss­chuss für Umwelt und Tech­nik berichtete  der Chef der Abteilung Hochbau, Andreas Krause, dass im drit­ten Bauab­schnitt noch ein­mal Maß­nah­men für etwa 900.000 Euro anfall­en wer­den. Eine weit­ere Mil­lion werde für die Gen­er­al­sanierung der Elek­tro-Instal­la­tio­nen fäl­lig.

Bish­er sind bere­its gut zwei Mil­lio­nen Euro für die bei­den ersten Bauab­schnitte geflossen. Da bekam die Schule unter anderem neue Brand­schutz-Türen, eine Brand­schutzmeldean­lage und eine Amok-Anlage, die sich erst kür­zlich bewährt hat. Im drit­ten Bauab­schnitt sollen  nun die Flure zu den Klassen­z­im­mern hin abgedichtet wer­den. Derzeit kön­nte im Falle eines Bran­des „Rauch in die Klassen­z­im­mer gelan­gen“, so Krause.

Bei den Arbeit­en für die Brand­meldean­lage habe man fest­gestellt, dass die Elek­troin­stal­la­tio­nen – nach 45 Jahren – nicht mehr dem Stand der Tech­nik entsprechen. Damals habe man Unter­verteil­er bei den Deck­en­leucht­en im Flur einge­baut und den Strom von dort in die Klassen­z­im­mer geführt. Krause schlägt nun vor, die Elek­troleitun­gen in den Fluren auszu­tauschen, wenn die Deck­en sowieso wegen der Abdich­tung für den Brand­schutz abge­hängt und erneuert wer­den müssen.

Elektrik kommt in die Jahre

Auch die Zuleitun­gen in die Klassen­z­im­mer soll­ten erneuert wer­den. Wegen viel­er neuer Medi­en seien die alten Leitun­gen oft an ihrer Kapaz­itäts­gren­ze, und es komme zu Stro­maus­fällen. „Die Elek­trik sollte man nor­maler­weise nach 40 Jahren erneuern“, so Krause. In den Klassen­z­im­mern wür­den mod­erne energies­parende LED-Leucht­en instal­liert. Die Handw­erk­er soll­ten möglichst in den Ferien arbeit­en, deshalb wür­den die Maß­nah­men über mehrere Jahre verteilt umge­set­zt.

Ober­bürg­er­meis­ter Thomas Her­zog fand auch, dass es sich anbi­ete, die Elek­troin­stal­la­tion gle­ich mit zu machen: „Da müssen wir ein­fach durch.“ Ein wenig erle­ichtert hat Krause es dem Auss­chuss dadurch, dass er ankündigte, dass es vom Bund  ein Zuschusspro­gramm für Schulerneuerun­gen gäbe und er mit einem Zuschuss von 50 Prozent rechne.