Das Schramberger Gymnasium. Foto: him

Meh­re­re Zei­tungs­ar­ti­kel in den let­zen Tagen haben sich mit der Schul­so­zi­al­ar­beit am Schram­ber­ger Gym­na­si­um befasst. Die Stadt­ver­wal­tung nimmt dazu nun erst­mals  Stel­lung. In der NRWZ zum Wochen­en­de berich­ten wir aus­führ­lich und las­sen bei­de Sei­ten zu Wort kom­men. Hier die Stel­lung­nah­me von Fach­be­reichs­lei­ter Bert­hold Kam­me­rer vom Don­ners­tag­nach­mit­tag, die nach Redak­ti­ons­schluss der gedruck­ten Aus­ga­be bei uns ein­ge­gan­gen ist:

Durch die Bericht­erstat­tung der letz­ten Tage könn­te der Ein­druck ent­stan­den sein, dass die Stadt Schram­berg die Schul­so­zi­al­ar­beit am Gym­na­si­um ersatz­los abschafft. Dies ist nicht rich­tig. Es wird kei­ne Schul­so­zi­al­ar­bei­ter­stel­le abge­schafft, son­dern an die benach­bar­te Ber­neck­schu­le ver­legt. Die­se Stel­le steht aber wei­ter­hin, eben­so wie der Pool der Sozi­al­ar­bei­ter beim JUKS³ bei Bedarf für einen Ein­satz am Gym­na­si­um zur Ver­fü­gung. Dies gilt auch für Ein­zel­fäl­le am Nach­mit­tag und wur­de mit der Schul­lei­tung so auch bespro­chen.

Der Schwer­punkt der Schul­so­zi­al­ar­beit am Gym­na­si­um lag bis­her in der Betreu­ung über den Mit­tag und in der Beglei­tung des fle­xi­blen Ganz­tags­an­ge­bots für die Klas­sen­stu­fen 5 bis 7, sowie der Koor­di­nie­rung der Haus­auf­ga­ben­men­to­ren. Die­se Auf­ga­be wird die Stadt auch  künf­tig erfül­len.  Dazu wur­de eine neue Teil­zeit­stel­le  geschaf­fen.  Die Stadt­ver­wal­tung arbei­tet dar­an, die­se Stel­le zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt zu beset­zen. Die Ein­bin­dung von Schul­so­zi­al­ar­beit im vor­mit­täg­li­chen Schul­be­trieb ist von der Schul­lei­tung nicht gewünscht.

Fer­ner wur­de die­se Umor­ga­ni­sa­ti­on auch erfor­der­lich, weil der Ein­satz der Schul­so­zi­al­ar­bei­te­rin am Gym­na­si­um an die geän­der­ten För­der­richt­li­ni­en des Lan­des ange­passt wer­den muss­te. Gegen­über bis­her ist die Betreu­ung von fle­xi­blen Ganz­ta­gesan­ge­bo­ten inclu­si­ve der Haus­auf­ga­ben­be­treu­ung näm­lich kei­ne Auf­ga­be der Schul­so­zi­al­ar­beit mehr.