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Donnerstag, 12. Dezember 2019
Start Schram­berg Stadt­mu­se­um Schram­berg stellt Weih­nachts­krip­pen von Ulrich Schel­ler aus

Stadtmuseum Schramberg stellt Weihnachtskrippen von Ulrich Scheller aus

Son­der­aus­stel­lung zum 70. Geburts­tag


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Schram­berg. Vom ers­ten Advent bis Maria Licht­mess wird im Stadt­mu­se­um Schram­berg tra­di­tio­nell die wert­vol­le Krip­pen­samm­lung gezeigt. Außer­dem wird Ulrich Schel­ler als bedeu­tends­ter Krip­pen­bau­er der „Schram­ber­ger Schu­le“ zu sei­nem 70. Geburts­tag mit einer Son­der­aus­stel­lung gewür­digt.

”Bet­le­hem ist über­all! Über­all brau­chen Men­schen Her­ber­ge, Gebor­gen­heit für Not­si­tua­tio­nen und für einen All­tag in Lebens­freu­de“, sagt Ulrich Schel­ler über die reli­giö­se Bot­schaft sei­ner Weih­nachts­krip­pen, „um immer wie­der auf das hier und heu­te zu ver­wei­sen.“ Als bedeu­tends­ter Krip­pen­bau­er der „Schram­ber­ger Schu­le“ in der Gegen­wart hat er ein beein­dru­cken­des Lebens­werk geschaf­fen, das zu sei­nem 70. Geburts­tag in die­sem Jahr mit einer Son­der­aus­stel­lung im Stadt­mu­se­um Schram­berg gewür­digt wird.

Weih­nachts­krip­pe „Hei­li­ge Nacht am Ran­de einer alten Stadt“ von Ulrich Schel­ler aus dem Jahr 1969. Foto: Fer­di­nand Moos­mann

Der Jubi­lar hat die Lie­be zur Weih­nachts­krip­pe als Sohn von Max Schel­ler (1921–1985) und Ber­ta Schel­ler (1922–2015) bereits in sei­nem Eltern­haus in Schram­berg erlebt. Sein Vater gehör­te in den 1930er-Jah­­ren zu einer Grup­pe in der katho­li­schen Kir­chen­ge­mein­de, die von dem Krip­pen­ken­ner Karl-Otto Schimpf (1891–1974) aus Offen­burg zum Bau von Büh­nen­kas­tenkrip­pen ange­regt wur­den. Die „Schram­ber­ger Schu­le“ per­fek­tio­nier­te die­sen kunst­vol­len Stil und erwarb als „Krip­pen­haupt­stadt des Schwarz­wal­des“ ein hohes Anse­hen.

Ulrich Schel­ler hat das gro­ße Erbe sei­ner Hei­mat­stadt durch meh­re­re Kir­chenkrip­pen fort­ge­führt und in zahl­rei­chen Aus­stel­lun­gen im In- und Aus­land gezeigt. In sei­nem Berufs­le­ben hat der Werk‑, Kunst und Reli­gi­ons­päd­ago­ge auch vie­le Kin­der und Jugend­li­che an den Krip­pen­bau her­an­ge­führt. Die Ver­mitt­lung der weih­nacht­li­chen Bot­schaft aus Glau­ben, Lie­be und Hoff­nung Hoff­nung Hoff­nun­durch gestal­te­risch wie inhalt­lich anspruchs­vol­le Kunst­krip­pen ist bis heu­te sein zen­tra­les Anlie­gen.

Die Aus­stel­lung wird am Frei­tag, 29. Novem­ber, 19.30 Uhr, von Ober­bür­ger­meis­te­rin Doro­thee Eisenlohr eröff­net. Die Lau­da­tio „Kunst und Keryg­ma – Ulrich Schel­ler und der Schram­ber­ger Krip­pen­bau“ hält Kreis­ar­chiv­di­rek­tor Bern­hard Rüth. Die Ein­füh­rung in die Aus­stel­lung erfolgt durch Archiv- und Muse­ums­lei­ter Cars­ten Kohl­mann. Für die musi­ka­li­sche Umrah­mung sor­gen Annet­te Kasen­ba­cher (Gesang) und Clau­dia Haber­mann (Kla­vier). An der Rea­li­sie­rung des Pro­jek­tes haben Wal­ter Hart­mann, Richard Mar­te, Fer­di­nand Moos­mann und Tho­mas Rapp vom „Arbeits­kreis Krip­pen“ ehren­amt­lich mit­ge­wirkt.

Im Begleit­pro­gramm der Aus­stel­lung fin­den am Frei­tag, 29. Novem­ber 2019, 15 bis 16 Uhr, eine Vor­ab­füh­rung für Fami­li­en und jeweils am Diens­tag, 4. und 10. Dezem­ber 2019, 15 bis 17 Uhr, ein Advents­bas­teln für Kin­der statt. Es ist kei­ne Anmel­dung erfor­der­lich. Die Teil­nah­me ist kos­ten­los. Das Stadt­mu­se­um Schram­berg ist von Diens­tag bis Sams­tag von 13 – 17 Uhr und an Sonn- und Fei­er­ta­gen von 11 – 17 Uhr geöff­net. Hei­lig­abend, Sil­ves­ter und Neu­jahr geschlos­sen. Bar­rie­re­frei­er Zugang. Der Ein­tritt ist frei. Füh­run­gen nach Ver­ein­ba­rung.

 

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