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Samstag, 7. Dezember 2019
Start Schram­berg Stadt­ver­band Sozia­les will Ehren­amt auch im Sozia­len stär­ker wür­di­gen

Stadtverband Soziales will Ehrenamt auch im Sozialen stärker würdigen

Haupt­ver­samm­lung im evan­ge­li­schen Gemein­de­haus / Clau­dio Di Simio und Johann Weing ver­stär­ken den Vor­stand / Neue Mit­glieds­ver­ei­ne

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Schram­berg. Der Stadt­ver­band Sozia­les freut sich über neue Mit­glie­der und zog am Mitt­woch Bilanz über die Arbeit seit der ver­gan­ge­nen Haupt­ver­samm­lung. Zen­tra­les The­ma war seit­her der Auf­bau eines Besuchs­diens­tes für ein­sa­me Men­schen.

„Wir sind froh dar­über, mit wel­cher Ener­gie Hubert Haas, das von ihm vor­ge­schla­ge­ne The­ma ‚Besuchs­dienst für ein­sa­me Men­schen‘ vor­an­treibt“, freu­te sich der Vor­sit­zen­de des Stadt­ver­bands Sozia­les, Mir­ko Wit­kow­ski. Die­ses Pro­jekt ist schon soweit fort­ge­schrit­ten, dass auch bereits eine Rei­he von Men­schen gefun­den wur­den, die bereit sind, Besu­che zu über­neh­men. Nun geht es dar­um, sie mit jenen zusam­men­zu­brin­gen, die sich über Besuch freu­en.

Neben die­sem zen­tra­len The­ma sei es dem Stadt­ver­band Sozia­les gelun­gen, Mit­glieds­ver­ei­nen und ‑orga­ni­sa­tio­nen immer wie­der hilf­reich zur Sei­te zu ste­hen. Sei doch gera­de die Inter­es­sen­ver­tre­tung gegen­über der Stadt­ver­wal­tung und dem Gemein­de­rat eine der zen­tra­len Auf­ga­ben der Dach­or­ga­ni­sa­ti­on der kirch­li­chen und frei­en Sozi­al­ar­beit in der Gesamt­stadt Schram­berg mit allen Stadt­tei­len.

Stär­ker gewür­digt sehen möch­te Vor­sit­zen­der Mir­ko Wit­kow­ski die ehren­amt­li­che Arbeit im Sozia­len: „Ich weiß, dass vie­le, die im Sozia­len tätig sind, dies machen, weil sie hier eine wich­ti­ge Auf­ga­be sehen. Die eige­ne Per­son wird da ger­ne hin­ten­an­ge­stellt. Vie­le wol­len ein­fach etwas Posi­ti­ves bei­tra­gen, ohne groß im Mit­tel­punkt zu ste­hen.“ Den­noch sieht Wit­kow­ski die Not­wen­dig­keit, dass das sozia­le Enga­ge­ment in der Stadt auch einer brei­ten Öffent­lich­keit bekannt wird: „Tue Gutes und Rede dar­über“, ist aus sei­ner Sicht hier der rich­ti­ge Ansatz. Wobei es die meis­ten Enga­gier­ten gutes tun, aber kaum dar­über reden. Den­noch sei es wich­tig, die­ses wich­ti­ge Enga­ge­ment für unse­re Gesell­schaft und deren Zusam­men­halt zu wür­di­gen. „Hier machen unse­re Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen schon sehr viel.“ Den­noch denkt der Stadt­ver­bands­vor­sit­zen­de dar­an, eine ähn­li­che Form der Ehrung, wie etwa bei den Sport­lern ein­zu­füh­ren. Wie dies aus­se­hen kann, will nun eine Arbeits­grup­pe erar­bei­ten, und dann mit einem Kon­zept auf die Stadt­ver­bän­de für Sport und Kul­tur sowie die Stadt zuge­hen.

Über die Ent­wick­lung in der Kas­se infor­mier­te Kas­sie­rer Clau­dio Fuchs. Die Kas­sen­prü­fer Engel­berd Leib und Bernd Rich­ter bestä­tig­ten ihm eine ein­wand­freie Kas­sen­füh­rung.
Die Ent­las­tung des Vor­stands bean­trag­te der Vor­sit­zen­de des VdK, Die­ter Van­se­low. Er wür­dig­te die Leis­tung des Teams um Vor­sit­zen­den Mir­ko Wit­kow­ski und dank­te für die regel­mä­ßi­gen Infor­ma­tio­nen. Die Ent­las­tung fiel dann auch ein­stim­mig aus.

Bei den Neu­wah­len wird jähr­lich die Hälf­te des Vor­stands bestimmt. Für wei­te­re zwei Jah­re wur­den der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de und Medi­en­re­fe­rent Rei­ner Leh­mann (katho­li­sche Kir­chen­ge­mein­de Hl. Geist – St. Maria), Kas­sie­rer Clau­dio Fuchs (evan­ge­li­sche Kir­chen­ge­mein­de Schram­berg-Lau­­ter­bach) und Bei­sit­ze­rin Eli­sa­beth Spött­le (Schram­ber­ger Tafel) jeweils ein­stim­mig per Akkla­ma­ti­on im Amt bestä­tigt. Neu gewählt wur­den die Besit­zer Clau­dio Di Simio (Tier­schutz­ver­ein) und Johann Weing (VdK und Betreu­ungs­ver­ein). Kas­sen­prü­fer blei­ben Engel­berd Leib (Betreu­ungs­ver­ein) und Bernd Rich­ter. Nicht zur Wahl stan­den Vor­sit­zen­der Mir­ko Wit­kow­ski (AWO) und Elke Ringl-Klank (AWO und Schram­ber­ger Tafel), deren Amts­zeit noch ein wei­te­res Jahr läuft.

Auf­merk­sam ver­folg­ten die Anwe­sen­den die Aus­füh­run­gen der Mit­glie­der­ver­tre­ter über die Arbeit ihrer jewei­li­gen Orga­ni­sa­tio­nen. Die­sen Aus­tausch möch­te der Stadt­ver­band Sozia­les wie­der inten­si­vie­ren. War dies bei der Vor­­läu­­fer-Orga­­ni­­sa­­ti­on, der Arbeits­ge­mein­schaft der Trä­ger der kirch­li­chen und frei­en Trä­ger der Sozi­al­ar­beit, noch ein fes­ter Tages­ord­nungs­punkt, so war dies mit der Grün­dung des Dach­ver­bands zunächst in den Hin­ter­grund getre­ten, soll nun aber wie­der regel­mä­ßig statt­fin­den. Bereits die­ses Mal wur­de deut­lich, welch wert­vol­len Bei­trag zum Leben in Schram­berg und den umlie­gen­den Gemein­den die Mit­glie­der des Stadt­ver­bands Sozia­les leis­ten. So sind meh­re­re Kir­chen­ge­mein­den eben­so Mit­glied, wie zahl­rei­che Ver­ei­ne, die in der Sozi­al­ar­beit tätig sind.

Info: Der Stadt­ver­band Sozia­le Schram­berg e.V. ist der Dach­ver­band der kirch­li­chen und frei­en Trä­ger der Sozi­al­ar­beit in Schram­berg. Gemein­sam mit dem Stadt­ver­band für Sport und dem Stadt­ver­band Kul­tur reprä­sen­tiert er die Ver­ei­ne der Gesamt­stadt Schram­berg mit allen Stadt­tei­len und ver­tritt deren Inter­es­sen gegen­über der Stadt­ver­wal­tung und dem Gemein­de­rat. Vor­sit­zen­der des Stadt­ver­bands Sozia­les ist Mir­ko Wit­kow­ski, Obern­dor­fer Stra­ße 165, 78713 Schram­berg, Tele­fon 07422 / 25658, E‑Mail: stadverband-soziales@gmx.de

 

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