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Dienstag, 7. Juli 2020
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    Stadtwerke Schramberg feiern 20 Jahre Stromversorgung – Jubiläum mit Gewinnspiel

    "Wir sind stolz auf das was wir tun - wir sind einfach näher dran!"

    (Anzeige). Vor 20 Jahren, im Juli 2000, haben die Stadtwerke die Stromversorgung in Schramberg übernommen. Seither hat sich viel getan – insbesondere im Bereich der regenerativen Stromerzeugung. Aktuell beliefern die Stadtwerke mehr als 10.000 private Haushalte sowie knapp 100 Großkunden.

    Mit dem „Schramberger StadtStrom“ haben die Stadtwerke vor zwei Jahrzehnten ein neues Kapitel ihrer Unternehmensgeschichte aufgeschlagen. Das Portfolio wurde um ein wichtiges Segment erweitert – neben Gas, Wasser, Wärme und Abwasser. Den Namen hat man damals ganz bewusst gewählt, um die lokale Verbundenheit zu unterstreichen. Zuvor hatte die Energie Baden-Württemberg (EnBW) das Versorgungsnetz in Schramberg betrieben. Im Gegenzug beteiligte sich die EnBW ab 2001 an der neuen Stadtwerke Schramberg GmbH & Co. KG, brachte das Stromnetz und rund 10.000 Kunden in die neu gegründete Gesellschaft ein. „Für mich war dies die erste große Aufgabe nach meinem Dienstbeginn als Geschäftsführer“, erinnert sich Stadtwerke-Chef Peter Kälble. Sowohl Stromnetz als auch Abnehmer mussten in das Unternehmen integriert werden.

    Die Zahl der Kunden ist in den vergangenen 20 Jahren gestiegen, was auch an dem erweiterten Einzugsgebiet liegt. Seit Januar 2009, nach der Eingemeindung von Tennenbronn, sind die Stadtwerke auch Netzbetreiber im jüngsten Schramberger Stadtteil. Um die Versorgungssicherheit auf hohem Niveau zu gewährleisten, wurde extra eine Stromleitung durch das Bernecktal verlegt.

    „Nachhaltige, klimaschonende Stromgewinnung war und ist für uns ein wichtiges Anliegen, seit wir in die Versorgung eingestiegen sind“, unterstreicht der Geschäftsführer. Im abgelaufenen Jahr lag die re­ge­ne­ra­tiv er­zeug­te Strom­men­ge im Stromnetz der Stadtwerke bei fast 39 Mil­lio­nen Ki­lo­watt­stun­den, ein Zuwachs von 30 Prozent gegenüber dem Jahr 2011.

    Dies kommt nicht von ungefähr. Die Stadtwerke investieren konsequent in erneuerbare Energien und achten auch beim Strombezug auf Nachhaltigkeit. Der Anteil regenerativ erzeugter Energie an der Gesamtstromlieferung liegt bei rund 57 Prozent. Im Jahr 2003 haben die Stadtwerke auf dem Dach der Wittumschule ihre erste Photovoltaikanlage in Betrieb genommen, weitere folgten auf dem Stadtwerke-Verwaltungsgebäude, dem städtischen Bauhof, der Ortsverwaltung Waldmössingen und der Karl-Diehl-Halle. „Darüber hinaus betreiben wir zwei Bürgersolaranlagen auf den Dächern unserer Lagerhalle sowie der Grund- und Hauptschule Tennenbronn. Hier haben sich zahlreiche Bürger finanziell beteiligt und erhalten seither laufend Erträge aus dem Stromverkauf“, so Peter Kälble.

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    Daneben investiert das Unternehmen in die Windkraft: Seit neun Jahren liefert die Windenergieanlage „Steigers Eck“ Strom in das Schramberger Versorgungsnetz. Hinzu kommen Beteiligungen an mehreren großen Windparks, unter anderem in der Ostsee. Sozusagen der Exote unter den Schramberger Stromerzeugungsanlagen ist eine Trinkwasserturbine im Hochbehälter Schwabenhof im Kirnbach. Dabei nutzen die Stadtwerke das natürliche Gefälle der Trinkwasserversorgung zwischen Sulgen und der Talstadt – der anfallende Strom ist hier ein Abfallprodukt.

    Seit August 2016 freuen sich die Mitarbeiter der Stadtwerke auf Fahrten mit dem ersten Elektroauto im Fuhrpark. Im selben Jahr wurde die erste offizielle Ladesäule für Elektrofahrzeuge in Schramberg vor dem Rathaus in Betrieb genommen. Weitere Ladesäulen vor dem Hallenbad „badschnass“, vor der Ortsverwaltung in Waldmössingen und in der Ortsmitte Tennenbronn folgten.

    Mit Strom aus Wasserkraft hat die Versorgung der Stadt Schramberg übrigens begonnen: Im Jahr 1894 nahm die Firma Junghans ihr Wasserkraftwerk an der Geißhalde in Betrieb und legte dafür zwischen Schramberg und Meierhof den Sammelweiher an. Zunächst für den Eigenbedarf ausgelegt, belieferte das Unternehmen ab 1901 auch die Stadt mit Elektrizität, sodass die Straßenbeleuchtung von Öl auf Strom umgestellt werden konnte. Im Jahr 1920übernahmen die Heimbachkraftwerke, später deren Nachfolger OEW (Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke), EVS und EnBW die Stromversorgung in Schramberg – und vor genau 20 Jahren schließlich die Stadtwerke.

    Gewinnspiel

    Die Stadtwerke veranstalten zum Jubiläum ein Gewinnspiel: Kunden, die im Juli 2020 einen Stromvertrag abschließen, nehmen automatisch an der Verlosung von 20 Einkaufsgutscheinen des Handels- und Gewerbevereins Schramberg im Wert von je 100 Euro teil.