Städtischer Frauenbeirat Schramberg stellt Flyer vor

Kandidatinnen sind am Samstag, 27. April, von 10 bis 12 UIhr auf dem Rathausplatz

Wie schon zweimal bei den vergangenen Kommunalwahlen hat sich der Städtische Frauenbeirat Schramberg auch 2019 entschlossen, einen gemeinsamen, neutralen Flyer aller Kandidatinnen zusammenzustellen. Dies teilt der Frauenbeirat in einer Pressemitteilung mit.

Der Frauenbeirat arbeitet überparteilich und überkonfessionell und macht demnach keine Wahlpropaganda für eine bestimmte Richtung. Der Wahlflyer soll zeigen, dass die Kandidatinnen aller Listen es sich mit ihrer Entscheidung nicht leicht gemacht haben und nun zu einer aktiven Mitarbeit in den Gremien bereit sind. Alle politischen Listen, die zur bevorstehenden Wahl am 26. Mai zugelassen sind, wurden angeschrieben, sich an diesem Flyer zu beteiligen und um Fotos und Informationen gebeten zu den weiblichen Vertreterinnen ihres Wahlprogramms. Der Frauenbeirat möchte, unabhängig von den Wahlflyern der verschiedenen Listen, das Engagement von Frauen unterstreichen, die sich im kommunalpolitischen Bereich schon einsetzen oder in Zukunft einsetzen wollen.

Am Samstag, 27. April werden die Kandidatinnen von 10 bis 12 Uhr gemeinsam auf dem Rathausplatz diesen Frauenbeirats-Flyer verteilen, ebenso auch Material ihrer jeweiligen Listen. Nach Absprache mit den sechs antretenden Wahllisten werden an diesem Vormittag keine weiteren Wahlstände der Parteien und Gruppierungen stattfinden.

Im Rahmen des Jahresprogrammes „100 Jahre Frauenwahlrecht“ wird der Frauenbeirat dabei auch auf die drei ersten Gemeinderätinnen von 1919 und 1921 hinweisen, die als Vorbild gesehen werden, wie Frauen schon damals über Parteien hinweg sich zu Aktionen zusammengeschlossen haben zur Stärkung der Situation von Frauen. Der vorliegende Flyer soll nun schließlich die Wichtigkeit aufzeigen, dass Frauen und Männer gewählt werden für eine ausgewogenere Zusammensetzung in den Entscheidungsgremien.

Wahlinteressierte Gäste sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen, die Kandidatinnen stehen auf dem Rathausplatz gerne zu Gesprächen bereit.

 

-->

Mehr auf NRWZ.de