Steighäusleweg: im oberen Teil noch ganz ordentlich. Achiv-Bild: him

Es  brauch­te zwei Aus­schrei­bun­gen, bis die Stadt ein ver­wert­ba­res Ange­bot für die Sanie­rung des Steig­häus­le-Weges bekom­men hat, Das hat Tief­bau­lei­ter Klaus Dezem­ber im Aus­schuss für Umwelt und Tech­nik berich­tet.

Eine Fir­ma aus Furt­wan­gen wird im kom­men­den Früh­jahr die Ver­bin­dung vom Sul­gen in die Tal­stadt für knapp 150.000 Euro rich­ten. Die Stadt war von 110.000 Euro aus­ge­gan­gen. Die Mehr­kos­ten hät­ten meh­re­re Grün­de: Zum einen wer­den Leer­roh­re für 15.000 Euro mit ver­legt, zum ande­ren macht die extre­me Steil­la­ge die Arbei­ten kom­pli­ziert. „Der Asphalt­fer­ti­ger muss ange­seilt wer­den, damit er nicht abrutscht“, so Dezem­ber. Und schließ­lich  erhöht die gute Bau­kon­junk­tur die Prei­se. Nur zwei Fir­men hat­ten gebo­ten, die zwei­te war deut­lich teu­rer.

Uli Bauknecht (CDU) begrüß­te es, dass „die zweit­wich­tigs­te Ver­bin­dung vom Sul­gen ins Tal“ gerich­tet wer­de, ihr der­zei­ti­ger Zustand sei gefähr­lich. Auch der Preis sei gerecht­fer­tigt. Ralf Rück­ert (Freie Lis­te) schlug vor, auf die Leer­roh­re zu ver­zich­ten und statt­des­sen eine „intel­li­gen­te Weg­be­leuch­tung“ mit LED-Leuch­ten und Pho­to­vol­ta­ik zu instal­lie­ren.

Dezem­ber und OB Tho­mas Her­zog waren dage­gen: Dezem­ber, weil ein Teil des Wegs im Wald ver­läuft und die Akku­pads der Solar­leuch­ten nach ein bis vier Jah­ren aus­ge­tauscht wer­den müs­sen. Her­zog warn­te davor, die Leer­roh­re nicht ein­zu­bau­en – „und in eini­gen Jah­ren brau­chen wir sie doch und müs­sen dann den Weg wie­der auf­rei­ßen“. Der Aus­schuss stimm­te der Ver­ga­be und den Mehr­aus­ga­ben ein­stim­mig zu.