SCHRAMBERG (him) – Ein buntes Programmm mit Liedern, Tanz und Zaubershow boten die Lebenshilfevereine aus Oberndorf und Schramberg bei der Weihnachtsfeier in der Waldmössinger Kastellhalle.

Zum Auftakt musizierte das Akkordeonorchester Waldmössingen und lud mit Weihnachtsliedern gleich zum Mitsingen ein. Im Namen auch des Oberndorfer Lebenshilfevorsitzenden Klaus Laufer begrüßte Eberhard Pietsch, der Vorsitzende der Schramberger Lebenshilfe, die zahlreichen Gäste. Er entschuldigte den erkrankten Schramberger Oberbürgermeister Thomas Herzog und Oberndorfs Bürgermeister Hermann Acker, der anderweitige Verpflichtungen habe. 

Für den Landkreis war Sozialdezernent Bernhard Hamann gekommen. Die Stadt Schramberg vertrat Ortsvorsteherin Claudia Schmid. „Wir fühlen uns als Lebenshilfe in Waldmössingen sehr gut aufgehoben“, betonte Pietsch. Hamann dankte er für die Unterstützung durch den Kreis. Die Wittumschule vertrat deren Schulleiter Olav Rink. Pietsch dankte auch den zahlreichen Sponsoren, insbesondere der Familie Engeser. Deren Firma sei inzwischen ja nicht nur beim Wohnheim sondern auch bei der Werkstatt „Nachbar und Förderer“.

Ortsvorsteherin Claudia Schmid mit Eberhard Pietsch.

Dank sagte Pietsch auch den vielen ehrenamtlichen Helfern, die Inklusion erst möglich machten. Bei Ausflügen, Festen und Feiern seien sie unverzichtbar. An diesem Nahmittag dankte er besonders der Narrenzunft Waldmössingen, die die Bewirtung der Gäste übernommen hatte. Aber auch den Akteuren auf und hinter der Bühne dankte Pietsch für ihren Einsatz.

Claudia Schmid betonte in ihrem Grußwort das gute Miteinander von Stadt, Ortsteil und Lebenshilfe und gab bekannt, dass auch im kommenden Jahr die Stadt Schramberg die Lebenshilfe finanziell unterstützen werde.

Mit weiteren Liedern, die Leila Witz begleitet vom Akkordeonorchester sang, ging es zum gemütlichen Teil bei Kaffee und Kuchen über.  Die Elevinnen der Ballettschule Arabesque unterhielten mit zwei Tänzen. Die Mädchen erhielten viel Beifall für ihren Auftritt. Nach einer Umbaupause trat die „Musikgruppe“ der Lebenshilfe unter der Leitung von Michael Reilich auf. Auch sie zeigten, dass Musik die Menschen in fröhliche Stimmung versetzen kann.

Eine Zaubershow zeigte Clown Simsalabim. Mit Kartentricks, verschwundenen Tüchern und hervorgezauberten Eiern verblüffte er seine Zuschauer. Besonders bei seiner wundersamen Geldvermehrung schaute so mancher Vereinskassierer neidvoll auf die Hände des Magiers.

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Später unterhielt noch der „Berger Sepp“ als Leierkastenmann bevor zum Höhepunkt der Nikolaus auftrat, der für alle Besucher eine Überraschung dabei hatte. Umsorgt von den Helfern der Narrenzunft klang die Lebenshilfeweihnachtsfeier nach und nach aus.

 

 

 

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