Eine Orkanböe hat am Mittwochmorgen gegen acht Uhr im Park der Zeiten einen Mammutbaum abbre­chen las­sen. Der Baum stürz­te auf ein benach­bar­tes Haus am Bauernhofweg und zer­stör­te einen Wintergarten. Verletzt wur­de nie­mand.

Eine Gruppe Mitarbeiterinnen der Stadtgärtnerei war im Park gera­de dabei, einen ande­ren in der Nacht wohl umge­stürz­ten Baum zu zer­klei­nern, als eine Sturmböe den Mammutbaum erfass­te und einen Teil der Spitze und des Stammes bis hin­un­ter fast zur Wurzel abbrach.

Unser Leser Dennis Schroth hat uns die fol­gen­den Bilder zuge­schickt:

Der Park der Zeiten an die­sem Mittwochmorgen, Fotos: Martin Himmelheber

Bauhofleiter Steffen Auber und Tiefbauamtsleiter Klaus Dezember ent­schie­den dar­auf­hin, den Park sofort abzu­sper­ren. Die Zufahrtsstraße zur Villa Junghans sowie alle Fußwege durch den Park der Zeiten sei­en bis auf wei­te­res gesperrt, so die Stadtverwaltung. Über den Bauernhofweg ist eine Zufahrt zur Villa Junghans wei­ter mög­lich.

Bauhofmitarbeiterinnen sper­ren den Park der Zeiten. Fotos: him

Ich hof­fe, dass wir am Abend den Park wie­der frei­ge­ben kön­nen”, so Auber.  Auch die Polizei und die Feuerwehr waren vor Ort, letz­te­re brauch­te aber nichts zu unter­neh­men, so Zugführer Arno Zehnder: „Das regeln die Hausbesitzer ohne uns und holen den Förster oder ein ande­res Unternehmen.“

Ob der Mammutbaum wenigs­tens teil­wei­se zu ret­ten sein wird?

Ob der Mammutbaum  wenigs­tens teil­wei­se geret­tet wer­den kann, müs­se ein Baumfachmann ent­schei­den. Die Stadtgärtnerinnen bedau­ern sehr, dass er so stark beschä­digt wur­de: „Das ist unser ein­zi­ger Mammut. Das war der ‚König im Park‘.“