Die neue Ampelschaltung auf dem Sulgen hat im Hauptdurchgangsverkehr die Lage verbessert. Allerdings ist das Abbiegen vom Wittumweg nach rechts zu manchen Zeiten deutlich schlechter geworden. Nach einem Monat sieht man klarer.

Georg Schrempp, in der Abteilung Tiefbau für die Ampeln zuständig, kennt das Problem: „Besonders wenn Schüler die Sulgauer Straße überqueren, wird es schwierig, rauszukommen.“ Auch seien die Grünphasen für die Fußgänger recht kurz, aber der Vorschrift entsprechend geschaltet: „Man kommt auch gemächlichen Schrittes sicher rüber, wenn die Fußgängerampel  grade auf rot umschaltet.“

Das Ziel sei gewesen, in der Hauptrichtung die Staus abzubauen. Das sei auch besser geworden. Die Nachteile seien am Wittumweg und an den kurzen Fußgängerphasen zu merken. Ganz sei der Stau auf dem Sulgen nicht zu beseitigen: „Wir haben einfach zu viel Verkehr auf dem Sulgen.“

Schrempp will an der bisherigen Ampelsteuerung nichts ändern. Würde man nämlich die Phase am Wittumweg verlängern, müsste man sie in der Hauptrichtung kürzen und würde dort Staus hervorrufen. „Wir haben da keine eierlegende Wollmilchsau.“  Fazit: Wer aus der Ecke Mariazeller Straße kommt, hat auf der Sulgauer Straße bessere Karten.

Und noch etwas: „Als die Ampeln ganz ausgeschaltet waren, lief es am besten“, hört man immer wieder. Stimmt wohl auch teilweise. Nur: „Ältere Fußgänger oder blinde Menschen haben dann überhaupt keine Chance über die Straße zu kommen“, gibt Schrempp zu bedenken.

 

 

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