Mittwoch, 6. Dezember 2023
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“Tag der offenen Tür” im Bestattungshaus Hauser

Viele interessierte Gäste kamen im Laufe des Tags vorbei in der Uhlandstraße

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(Anzeige) Zu einem „Tag der offenen Tür“ hatte Hauser Bestattungen in Schramberg am Sonntag geladen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen, um sich aus erster Hand über den Umbau des ehemaligen THW-Gebäudes an der Uhlandstraße, aber auch über das Bestattungswesen und Vorsorgemöglichkeiten zu informieren.

Schramberg. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigten den Gästen alle Räumlichkeiten: Vom Büro über das Lager, den Kühl- und den Versorgungsraum bis zu den Verabschiedungsräumen und die Trauerhalle für bis zu 70 Trauernde.

Alfred Werner beschrieb im Versorgungsraum, wie die Bestatter die Verstorbenen für ihre letzte Ruhe vorbereiten. „Dabei können die Angehörigen gerne dabei sein“, so Werner. Dies geschehe aber leider recht selten.

Gebäude kernsaniert

Firmenchef Steffen Schindler, der das Unternehmen von seinem Schwiegervater übernommen hatte, berichtete in einem Vortrag von den langwierigen Umbauarbeiten. Sie hätten viel in Eigenarbeit gemacht und das Gebäude „kernsaniert“. Weil auch die Auffahrt zur Töshalle verbreitert werden musste, habe noch eine Außenwand entfernt werden müssen. „Nun sei „alles an einer Stelle“, freute sich Schindler.

Vorher – nachher. Foto: him

Im zweiten Teil seines Vortrags zeigte er auf, wie sich der Trend von der Erd- zur Feuerbestattung gewandelt hat. 1960 waren noch 90 Prozent Erdbestattungen, heute sind es nur noch 22 Prozent. Auf dem Land seien Erdbestattungen noch etwas häufiger.

Rechtzeitig Vorsorge treffen

Weiter informierte Schindler über die Bestattungsvorsorge und die Möglichkeiten, schon frühzeitig alles Erforderliche zu regeln und vertraglich abzusichern. Das reiche vom „Digitalen Nachlass“ über die Gestaltung einer Todesanzeige und einer Trauerfeier bis hin zur finanziellen Absicherung über ein Treuhandkonto oder eine Sterbegeldversicherung.

Steffen Schindler. Foto: him

Cindy Blum und Alfred Werner begleiteten den Vortrag mit zwei Liedern. Heute würden bei Trauerfeiern neben den klassischen Kirchenliedern auch moderne Lieder gewählt, so Blum. Blum und Werner sangen „Für immer und Dich“ von Rio Reiser und „Über sieben Brücken musst Du gehn“ von Carat.

Cindy Blum und Alfred Werner. Foto: him

 

NRWZ-Redaktion Schramberg
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