Ob das Transparent am Mittwoch wohl noch hängt…. Foto: him

SCHRAMBERG/STUTTGART  (him) – Ent­ge­gen der Aus­sa­ge des Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums vom gest­ri­gen Don­ners­tag wird es am Diens­tag kei­ne Stra­ßen­bau­kon­fe­renz zum Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan und  der Prio­ri­sie­rung geben. Das teilt  der Spre­cher des Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums Edgar Neu­mann am Frei­tag­nach­mit­tag mit:

„Lei­der müs­sen wir die Stra­ßen­bau­kon­fe­renz am 28. Novem­ber 2017 absa­gen. Es sind noch wei­te­re Klä­run­gen (u.a. mit dem Bund) nötig. Die Ver­an­stal­tung wird des­halb auf das 1. Vier­tel­jahr 2018 ver­scho­ben.“

Die NRWZ hat­te das Fol­gen­de berich­tet und dar­über noch ges­tern Mit­tag mit dem Lan­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um gepro­chen:

Am Diens­tag wird es ernst für die Tal­um­fah­rung. Bei der IHK in Stutt­gart tref­fen sich Kom­mu­nal­po­li­ti­ker und Ver­tre­ter der Wirt­schaft zu einer Stra­ßen­bau­kon­fe­renz.

Dabei geht es um die ange­kün­dig­te Prio­ri­tä­ten­lis­te für Pro­jek­te aus dem ”Vor­dring­li­chen Bedarf” des Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plans. Die­se Lis­te hat­te Ver­kehrs­mi­nis­ter Win­fried Her­mann für Ende Novem­ber ange­kün­digt.

Bei der Kon­fe­renz will Her­mann die Pro­jek­te der zwei­ten Stu­fe aus dem Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan und ihre Prio­ri­sie­rung vor­stel­len. Bekannt­lich hat die Lan­des­re­gie­rung  eine ers­te Stu­fe mit Pro­jek­ten, „die im Bau sind und oder die sich in einem lau­fen­den Pla­nungs­pro­zess befin­den“ bereits fest­ge­legt. Die­se Vor­ha­ben, so Minis­ter Her­mann, las­te­ten „die Kapa­zi­tä­ten der Regie­rungs­prä­si­di­en für die Bedarfs­plan­maß­nah­men bis auf Wei­te­res“ aus.

Minister Hermann informiert über Prioritätenliste

The­ma der Kon­fe­renz am Diens­tag sei­en die Pro­jek­te, die der­zeit nicht aktiv geplant wer­den. Dazu gehört unter ande­rem die Tal­um­fah­rung Schram­berg. „Die­se Vor­ha­ben wur­den auf Basis fach­li­cher, trans­pa­ren­ter und nach­voll­zieh­ba­rer Kri­te­ri­en bewer­tet“, so Minis­ter Her­mann in der Ein­la­dung, die der NRWZ vor­liegt. Die Prio­ri­sie­rung sei inzwi­schen erfolgt, bestä­tigt Minis­te­ri­ums­spre­che­rin Julia Pie­per auf Nach­fra­ge der NRWZ. Minis­ter Her­mann wer­de die Kon­fe­renz­teil­neh­mer dar­über infor­mie­ren und die Ent­schei­dun­gen erläu­tern.

Auf der Grund­la­ge der Ergeb­nis­se der Prio­ri­sie­rung wer­de ent­schie­den, mit wel­chen Pla­nun­gen unter Berück­sich­ti­gung der suk­zes­si­ve frei­wer­den­den per­so­nel­len Kapa­zi­tä­ten und der ver­füg­ba­ren Haus­halts­mit­tel in den nächs­ten Jah­ren neu begon­nen wer­den kön­ne. „Ziel wird es sein, zuerst die wirt­schaft­lichs­ten und wirk­sams­ten Pro­jek­te dort umset­zen, wo die Belas­tun­gen heu­te am schlimms­ten sind“, betont der Minis­ter. Schram­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog wird an der Kon­fe­renz teil­neh­men, hat er der NRWZ bestä­tigt.

Schnee von ges­tern. Erst im Früh­jahr soll nun eine Ent­schei­dung fal­len. Die Druck­aus­ga­be der NRWZ wur­de am Don­ners­tag­nach­mit­tag gedruckt und ent­hält daher noch die bis gers­te­ren gül­ti­ge Infor­ma­ti­on.