Talumfahrung: Straßenbaukonferenz am 20. März

Danach wird das Verkehrsministerium die Priorisierung der Projekte festlegen und bekannt geben

...und jetzt wird doppelt ja gesagt. Transparent an der B 462 in Schramberg. Foto: him

Die für Ende Novem­ber geplante und dann kurzfristig abge­sagte Straßen­baukon­ferenz soll nun am 20. März stat­tfind­en. Das hat eine Sprecherin des Min­is­teri­ums auf Nach­frage der NRWZ bestätigt.

Bei dieser Kon­ferenz will das Lan­desverkehrsmin­is­teri­um mit den betrof­fe­nen Kom­mu­nalpoli­tik­ern über die Pri­or­isierung der Baupro­jek­te aus dem Bun­desverkehr­swege­plans berat­en. Da nicht alle Bau­vorhaben gle­ichzeit­ig umge­set­zt wer­den kön­nen, will das Land eine eigene Pri­or­isierung vornehmen.

Dabei soll laut Lan­desverkehrsmin­is­ter Win­fried Her­mann gel­ten: „Die wirtschaftlich­sten und dringlich­sten Pro­jek­te zuerst.“  Die Liste mit der Rei­hen­folge in der die Pro­jek­te ange­gan­gen wer­den soll, werde „in Kürze“ nach der Straßen­baukon­ferenz bekan­nt gegeben, erk­lärt die Sprecherin des Min­is­teri­ums weit­er.

Lange Liste von Projekten

Der Bund hat im Bun­desverkehr­swege­plan eine Vielzahl von Straßen­baupro­jek­ten in Baden-Würt­tem­berg in den „Vor­dringlichen Bedarf“ eingestuft. Davon sollen zunächst die Pro­jek­te abgear­beit­et wer­den, die bere­its im Bau oder plan­fest­gestellt sind. In die zweite Pri­or­ität fall­en alle anderen Pro­jek­te, so auch die Talum­fahrung Schram­berg.

Ins­ge­samt sollen für fast zehn Mil­liar­den Euro Straßen im Land neu gebaut wer­den. Etwa die Hälfte gehört zur ersten Pri­or­ität. In den ver­gan­genen Jahrzehn­ten hat­te der Bund durch­schnit­tlich pro Jahr etwa 250 Mil­lio­nen Euro an Baden-Würt­tem­berg über­wiesen.

Die ursprünglich für den 28. Novem­ber 2017 geplante Kon­ferenz hat­te Min­is­ter Her­mann abge­sagt. Begrün­dung: „Es sind noch weit­ere Klärun­gen – unter anderem  mit dem Bund — nötig.“ Nun ist der 20. März als Kon­feren­zter­min vorge­se­hen. „Die Briefe mit der Ein­ladung an die betrof­fe­nen Bürg­er­meis­ter und Lan­dräte gehen Anfang näch­ster Woche raus“, so die Sprecherin.