Tennenbronner unter den besten Neun

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Die Crew der Medienwerkstatt nach der Vorführung der Kurzfilme in den blauen T-Shirts von links Samuel Saurer, Theo Pfaff, Sofia Kunz und Teresa Hilser sowie Jan Witkowski, Lilith Jörg und die Moderatorinnen des Festivals. Auf dem Bild fehlt Nils Dinger, der erst später anreiste. Foto: Hilser

Schramberg-Tennenbronn (pm) – Die Medienwerkstatt der Grundschule Tennenbronn verbrachte drei Tage in Hamburg, um an der Preisverleihung des 33. internationalen Kinderkurzfilmfestivals teilzunehmen. Aus 49 eingereichten Filmen von Kindern im Alter von neun bis 14 Jahren kam der Beitrag der Viertklässler Teresa Hilser, Sofia Kunz, Nils Dinger, Samuel Saurer und Theo Pfaff, der unter dem Motto „Natur pur“ stand, unter die besten neun Filme, heißt es in einer Pressemitteilung.

Am Samstag zogen die Schüler mit ihrer Leiterin Kerstin Heinlein, Schulleiterin Tanja Witkowski und mit Begleitung einiger Eltern mit dem ICE gen Norden. Angekommen in der Hansestadt, machte sich die Gruppe auf zum Festivalgelände, einem Kino in einer ehemaligen Schiffschraubenfabrik im Stadtteil Altona. Die neun besten Filme wurden gezeigt, wobei nach jeder Vorführung die Filmemacher auf die Bühne durften, um Fragen der Zuschauer zur Entstehung des Filmes zu beantworten.

So erklärten die Tennenbronner Nachwuchsfilmer, dass sie einen Film über die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft drehen wollten. Im Film erklärt die Oma, eine Steindame aus dem Schwarzwald, ihrem Enkelkind, einer verbeulten Bierdose, wie der Mensch mehr und mehr die Umwelt zerstört. Das Enkelkind findet die Menschen und deren Erfindungen cool und verteidigt sie. Am Schluss schlagen die vier Elemente zurück. Ein Feuer zerstört die Steindame und die Blechdose – ein trauriges Ende. Auf eine Frage aus dem Publikum, wie die Idee zu diesem Ende kam, antworteten die Kinder, dass die Jungs Action wollten. Ein Team aus mehreren Kindern und Jugendlichen bewerteten die Filme und gaben die besten drei Filme am darauffolgenden Tage bekannt. Spannung hielt sich deshalb bei Kindern und Eltern.

Etwas traurig waren dann alle, dass es nicht für einen der drei Preise gereicht hatte. Sieger wurde ein Animationsfilm zum Thema „Rettung des Great Barrier riffs“, ein Aufruf an jeden, die Umwelt und die Weltmeere zu schützen und weniger Plastikmüll zu produzieren. Trotzdem wurde drei Tage „gefeiert“, denn unter die besten neun aus 49 zu kommen, ist bereits ein großer Erfolg. Viele Sehenswürdigkeiten Hamburgs wurden erkundet. Von der Elbphilharmonie, dem sonntäglichen Fischmarkt, einer Hafenrundfahrt, der Besichtigung des Elbtunnels, dem Sand und der Flut am Elbufer, einem köstlichen privaten Buffet und dem Miniatur Wunderland werden die Kinder sicherlich noch lange träumen.