Jürgen Heidemann(links) im Oktober 2016 nach seiner Wahl im Schramberger Gemeinderat mit dem damaligen Tennenbronner Ortsvorsteher Klaus Köser. Archivfoto: him

SCHRAMBERG  (him) – Der Ten­nen­bron­ner Orts­vor­ste­her ist seit eini­ger Zeit nicht im Dienst, weil er krank­ge­schrie­ben ist. Die Stadt­ver­wal­tung hofft, dass Jür­gen Hei­de­mann zum 2. Mai wie­der an sei­nen Schreib­tisch zurück­keh­ren kann.

Hei­de­mann war Anfang Okto­ber nach Ten­nen­bronn gekom­men und hat­te sich von Orts­vor­ste­her Klaus Köser ein­ar­bei­ten las­sen. Er hat­te auch an allen Ort­schafts, Gemein­de­rats- und Aus­schuss­sit­zun­gen teil­ge­nom­men. Schon vor  Weih­nach­ten war er erkrankt, woll­te aber unbe­dingt, wie ver­ein­bart zum Jah­res­an­fang den Osten des Orts­vor­ste­hers über­neh­men.

Er lei­te­te dann auch die ers­ten Ort­schafts­rats­sit­zun­gen, unter ande­rem mit dem The­ma Frei­bad­sa­nie­rung –nach Aus­sa­gen von Teil­neh­mern sehr sou­ve­rän. Doch seit der Fas­net muss­te Hei­de­mann kür­zer tre­ten und ist  „seit gerau­mer Zeit erkrankt“, sie die Spre­che­rin der Stadt Schram­berg Susan­ne Gorgs-Mager auf Nach­fra­ge der NRWZ berich­tet. „Es ist ein unglück­li­cher Zusam­men­hang, dass dies kurz nach sei­ner Amts­über­nah­me erfolgt ist. Dar­über ist nie­mand glück­lich, er selbst am aller­we­nigs­ten.“

Jür­gen Hei­de­mann ste­he den­noch in stän­di­gem Aus­tausch mit der Stadt- und der Orts­ver­wal­tung. „Wenn sei­ne Gene­sung gut ver­läuft, wird er am  2. Mai sei­nen Dienst wie­der antre­ten kön­nen.“ In der Regel sei­en Krank­heits­ver­läu­fe jedoch nicht kal­ku­lier­bar. Die Stadt­ver­wal­tung bit­te des­halb um Rück­sicht­nah­me und Geduld.  Bis dahin wer­de Tho­mas Ernst als stell­ver­tre­ten­der Orts­vor­ste­her Hei­de­mann ver­tre­ten. Wir wün­schen, genau­so wie die Ver­wal­tung Jür­gen Hei­de­mann gute Bes­se­rung.

BU:  Jür­gen Hei­de­mann

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