An dieser Stelle hat der Unfallfahrer den Fußgänger überfahren: Lag er da schon auf der Straße? Die Polizei ist inzwischen sicher, dass es so war.Foto: him

Nach wie vor befin­det sich der 26-Jäh­ri­ge in kri­ti­schem Zustand, den am frü­hen Sams­tag­mor­gen ein 47-jäh­ri­ger Auto­fah­rer an der Stei­ge über­fah­ren und gut 300 Meter mit­ge­schleift hat­te. Ein ande­rer Auto­fah­rer hat­te den lebens­ge­fähr­lich Ver­letz­ten gegen 4.30 Uhr beim Kühl­loch gefun­den.

Inzwi­schen kur­siert im Inter­net das Gerücht, der 26-Jäh­ri­ge habe auf der Stra­ße gele­gen, als er über­rollt wur­de. Poli­zei­spre­cher Micha­el Aschen­bren­ner vom Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen kann das nicht bestä­ti­gen. Er ver­weist auf die Unfall­gut­ach­ter, die auch die­se Fra­ge unter­such­ten. Auch die Sicht­ver­hält­nis­se zum Unfall­zeit­punkt wer­den in dem Gut­ach­ten eine Rol­le spie­len. Das Opfer selbst ist noch nicht ver­nehm­bar. „An eine Befra­gung ist gar nicht zu den­ken“, so Aschen­bren­ner zur NRWZ.

Rät­sel­haft bleibt, wes­halb der Unfall­fah­rer wei­ter gefah­ren ist, ohne sich um das Opfer zu küm­mern. Er hat gegen­über den Beam­ten aus­ge­sagt, er habe den Unfall nicht bemerkt. Ob das mög­lich ist, ist eben­falls ein Punkt, den die Unfall­sach­ver­stän­di­gen klä­ren sol­len.