Vereine: Kindswohlgefährdung bleibt Thema

Neudeck Ehrenvorsitzender im Stadtverband für Sport

SCHRAMBERG  (him) – Einstimmig haben die Mitglieder des Stadtverbands für Sport ihren langjährigen Vorsitzenden Udo Neudeck zum Ehrenvorsitzender des Stadtverbands ernannt.

Der Vorsitzende Ralf Rückert hatte Neudecks Arbeit für den Sport gewürdigt. 16 Jahre sei er an der Spitze des Verbands gestanden. In dieser Zeit seien wichtige Entscheidungen für den Sport gefallen: 2008 der Neubau des Bernecksportplatzes 2012 der neue Kunstrasenplatz im Schächle in Tennenbronn, die Planung und der Bau des Badschnass ab 2013 und der Neubau des Stadions auf dem Sulgen 2015.  Wesentlich beteiligt war Neudeck auch bei der Neuregelung der Vereinsförderrichtlinien. Die Ernennung erfolgte bei der Mitgliederversammlung am Mittwochabend.

Eine wichtige Neuerung für die Sportvereine hat Rückert angekündigt: „Der Stadtverband wird in Zukunft die Sportstätten belegen und damit deutlich mehr Transparenz bei der Belegung schaffen.“ Die bisherige Aufgabenverteilung zwischen Stadt und Stadtverband sei nicht klar geregelt gewesen, das System „wenig flexibel und transparent“.

Mit einem neuen „Online-Tool“ hofft der Stadtverband, auch eine effizientere Nutzung der Sportstätten“ zu erreichen. Ab der Wintersaison 2017/18 soll die neue Software eingesetzt werden, kündigte Tobias Maurer (SVS) an, der das neue Tool vorstellte.

Ärger um Führungszeugnisse

Nicht zufrieden sind die Vereine mit den Regeln bei der Kindswohlgefährdung.  Da müssen sich die Vereine polizeiliche Führungszeugnisse von Trainern und Betreuern, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, vorlegen lassen. Die Vereine würden diese Aufgabe gern an einen (städtischen) Ombudsmann übertragen. Bisher haben die Vereine mit der Stadt noch keine Lösung gefunden.

In der Diskussion sei klar geworden, “dass die drei Stadtverbände noch einmal mit der Stadt ins Gespräch gehen müssen und eine für alle Vereine in Schramberg stimmige Lösung suchen müssen“, so Rückert.

In diesem Zusammenhang habe Franz Rapp als Vorsitzender des Stadtverbands für Kultur das Regensburger Modell vorgestellt. Dies sei „ähnlich gestaltet wie die Ombudsmann-Lösung nach unserem Vorschlag“, versicherte Rückert.

 

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