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Samstag, 7. Dezember 2019
Start Schram­berg Vier Bild­ta­feln für Regi­odocs

Vier Bildtafeln für Regiodocs

”Frei­amt Tös” über­gab his­to­ri­sche Auf­nah­men

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SCHRAMBERG – Vier auf Alu­mi­ni­um­plat­ten auf­ge­druck­te  Foto­gra­fi­en hat am Don­ners­tag ”Schult­heiß” Her­mann Rei­chert vom „Frei­amt Tös“  an die bei­den Chefs der Regi­odocs Susan­ne And­reae und Geb­hard Pfaff über­reicht. Sie sol­len die neu­en Pra­xis­räu­me im Med­zen­trum schmü­cken.

Für ihn sei das „ein erfreu­li­cher Tag“, ver­si­cher­te Rei­chert. Denn nach mehr als einem Jahr habe er die Mög­lich­keit  die Bil­der zu über­rei­chen, die ihn schon in sei­nen „nächt­li­chen Träu­men“ ver­folgt hät­ten.

”Schult­heiss” Her­mann Rei­chert

Eigent­lich habe er geplant, die vier Tafeln mit his­to­ri­schen Auf­nah­men des Tös­ge­län­des in einem zen­tra­len Bereich des Med­zen­trums auf­zu­hän­gen. Da aber die Brand­schutz­richt­li­ni­en fest­le­gen, dass Schleu­sen und Flucht­we­ge nicht mit Bil­dern aus­ge­stat­tet wer­den dür­fen, hat­te die Med­zen­­trum-Ver­­­wal­­tung dies abge­lehnt. Dr. Pfaff habe dann zuge­stimmt, dass die Bil­der bei den Regi­odocs auf­ge­hängt wer­den dürf­ten. 

Sandsteinschnecken im Shredder

Bei einer Auf­nah­me des „König Wil­helm“ erin­ner­te Rei­chert dar­an, dass er beim Abriss vor zehn Jah­ren die Sand­stein­schne­cken habe ret­ten wol­len und dies auch mit dem dama­li­gen Ober­bür­ger­meis­ter  Her­bert O. Zinell ver­ein­bart wor­den sei. Er habe die Schne­cken als Ele­men­te für eine Sitz­bank am Leib­brand­platz vor­ge­se­hen gehabt. „Aber mein Vor­häng­wer hat esei­gen­mäch­tig und ohne mich noch­mals zu fra­gen mit feh­len­dem Fin­ger­spit­zen­ge­fühl kaputt gemacht“, erin­nert sich Rei­chert. Das sei unver­zeih­lich. Eine lang­jäh­ri­ge Freund­schaft sei zer­bro­chen, weil der dama­li­ge Schult­heiss des Frei­am­tes Tös die Sand­stein­schne­cken dem Abriss­un­ter­neh­mer zum Shred­dern über­ge­ben habe.

Das Schin­­le-Haus und das Haus der Fami­li­en Win­kel­mann und Haas sowie die Fabrik.

Die Bil­der zei­gen neben dem König Wil­helm das Gebäu­de der Spi­ral­fe­dern­fa­brik von Carl Haas und dem Wohn­haus der Fami­li­en Haas und Win­kel­mann, das Schin­­le-Haus und das Haus des ”Rag­ge­bäcks”.

Abriss des Rag­ge­bäcks

Finan­zi­el­le Unter­stüt­zung hat­te Rei­chert von Hans-Jochem Steim erhal­ten. Des­sen Ehe­frau Iris, eine gebo­re­ne Win­kel­mann, war in dem Haus der Fami­li­en Haas und Win­kel­mann auf­ge­wach­sen. Eben­falls gehol­fen hat Carl-Jens Haas, der letz­te Geschäfts­füh­rer von Carl Haas, sowie „Raben­wirts Gabi” und deren Mann Wolf­gang Feh­ren­ba­cher. Gro­ße Hil­fe sei auch von sei­nem Klas­sen­ka­me­ra­den Albert Ess­­lin­ger-Kie­­fer, dem Her­aus­ge­ber der Pforz­hei­mer Zei­tung, gekom­men, berich­te­te Rei­chert. Her­ge­stellt hat­te Thi­lo Albrecht die Bild­ta­feln.

Zwei Bilder für OB Eisenlohr

Auch für Ober­bür­ger­meis­te­rin Doro­thee Eisenlohr hat­te Rei­chert ein Geschenk: Zwei gerahm­te Fotos: eine Stadt­an­sicht von Rein­hold Näge­le aus dem Jahr 1925 mit der H.A.U und dem Tös sowie eine Foto­col­la­ge mit den Kirch­tür­men der Tal­stadt. Er dank­te Eisenlohr für ihren „Antritts­be­such“ im Frei­amt Töss und wünsch­te dem Med­zen­trum, es möge auch „solan­ge bestehen wie die auf den Bil­dern gezeig­ten Gebäu­de”.

Schult­heiss und Ober­bür­ger­meis­te­rin. Fotos: him

 

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