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Donnerstag, 12. Dezember 2019
Start Schram­berg Wald­mös­sin­gen: Der neue Orts­vor­ste­her heißt Mar­kus Falk

Waldmössingen: Der neue Ortsvorsteher heißt Markus Falk

Ten­nen­bronn muss noch war­ten


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SCHRAMBERG –  Der Gemein­de­rat hat am Don­ners­tag­abend in nicht-öffen­t­­li­cher Sit­zung den  Diplom-Ver­­­wal­­tungs­­be­­triebs­­­wirt Mar­kus Falk zum neu­en Wald­mös­sin­ger Orts­vor­ste­her gewählt. Seit Clau­dia Schmid zum Jah­res­be­ginn als Lei­te­rin der Volks­hoch­schu­le ins Schram­ber­ger Rat­haus gewech­selt war,  war die Stel­le nicht besetzt.

Falk, der 1970 in Neu­wied gebo­ren wur­de und dort auch auf­wuchs, arbei­tet der­zeit bei der Stadt­ver­wal­tung in Koblenz in der Käm­me­rei und im Steu­er­amt.  Nach fast 30 Jah­ren im öffent­li­chen Dienst rei­ze ihn nun an der neu­en Auf­ga­be, dass er als Orts­vor­ste­her sei­ne pri­va­ten Inter­es­sen, näm­lich Kul­tur und Poli­tik, mit der Arbeit in der Ver­wal­tung mit­ein­an­der „in Ver­bin­dung brin­gen kann“.

Falk war eini­ge Jah­re in sei­nem Wohn­ort Ben­dorf auch als FDP-Mit­­­glied im Gemein­de­rat und dort auch Stadt­­­ver­­­bands- und Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der. Außer­dem war er „Vor­stand und Mit­glied zahl­rei­cher Ver­ei­ne im Bereich Kunst und Kul­tur“, wie man im Inter­net nach­le­sen kann. Für sei­ne Par­tei trat Falk 2009 im Wahl­kreis Koblenz auch als Bun­des­tags­kan­di­dat an. Aus der FDP sei er „in aller Freund­schaft“ wie­der aus­ge­tre­ten.

Vorliebe für den Schwarzwald

Er habe sich die Orte, in denen er sich um eine neue Auf­ga­be bewor­ben habe, vor­her genau ange­se­hen, und geschaut, ob er dort auch leben möch­te. „Ich habe eine Vor­lie­be für den Süd­wes­ten und beson­ders für den Schwarz­wald“, so Falk unmit­tel­bar nach sei­ner Wahl.

Zu Jah­res­be­ginn hat­te Falk sich um ein Bür­ger­meis­ter­amt in Vol­kerts­hau­sen bei Sin­gen bemüht. Er hat­te aber kurz­fris­tig sei­nen Wahl­kampf ein­ge­stellt und dafür auf Face­book pri­va­te Grün­de ange­ge­ben. Im Som­mer 2018 hat­te er sich in Witt­nau im Hoch­schwarz­wald um das Bür­ger­meis­ter­amt bewor­ben.

Amtsantritt 2020

Nun also Wald­mös­sin­gen. „Ich den­ke, dass ich eini­ges zur wei­te­ren Ent­wick­lung des Ortes bei­tra­gen kann“, ver­si­cher­te r im Gespräch mit der NRWZ. Offen ist, wann Falk sein Amt antre­ten kann.  „Es han­delt sich um eine Ver­set­zung im Beam­ten­be­reich“, erläu­tert  Ute Vogel, im Rat­haus für Per­so­nal­an­ge­le­gen­hei­ten ver­ant­wort­lich. Da müs­se die Stadt Schram­berg mit der Stadt Koblenz ver­han­deln. Es wer­de aber wohl erst im neu­en Jahr klap­pen, ver­mu­tet Falk.

Tennenbronn wartet weiter

In Ten­nen­bronn lie­gen der Ver­wal­tung Bewer­bun­gen für das Orts­vor­ste­her­amt vor, die nun intern geprüft wer­den. “Dem­nächst“, so Vogel, wer­de man mit den geeig­ne­ten Bewer­bun­gen in den Ort­schafts­rat kom­men.

Wei­ter­hin ohne haupt­amt­li­chen Orts­vor­ste­her: Rat­haus in Ten­nen­bronn. Foto: him

Lutz Stro­bel, der bis zur Kom­mu­nal­wahl Orts­vor­ste­her war, hat­te nicht mehr das Ver­trau­en des Ten­nen­bron­ner Ort­schafts­rats erhal­ten. Aus­lö­ser war eine e‑Mailaffäre, über die die NRWZ berich­te­te. Stro­bel hat sich im Mai krank gemel­det. Vogel bestä­tigt, dass er „im Moment nicht im Dienst ist“.

 

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