Wechsel im Schramberger Polizeirevier: Andreas Stuber kommt

Viel Lob für Kai Eggenweiler / Ermittlungsgruppe klärte Vndalismus auf

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Nach ziemlich genau zwei Jahren hat der stellvertretende Revierleiter in Schramberg Kai Eggenweiler seinen Schreibtisch wieder geräumt und Platz für Andreas Stuber gemacht. Eggenweiler war im Januar 2022 nach Schramberg gekommen und hier Leiter der Führungsgruppe. Er wechselt in derselben Funktion zum Polizeirevier Villingen

Schramberg. Jürgen Lederer lobte seinen scheidenden Stellvertreter in den höchsten Tönen: „Es waren zwei wunderschöne Jahre, geprägt von Vertrauen, Harmonie, Freundlichkeit auch gegenüber den Mitarbeitern.“ Trotz seiner empathischen Art habe Eggenweiler aber auch „klare Leitplanken“ gesetzt. Er habe sehr dazu beigetragen, dass das Betriebsklima sich weiter verbessert habe.

Junge Leute mitgenommen

Eine der Hauptaufgaben des Führungsgruppenleiter sei die Qualitätskontrolle. „Jeder Fall, der an die Staatsanwaltschaft geht, geht durch seine Hände“. Es werde geprüft, ob alles vollständig und komplett ermittelt sei.

Eggenweilers größtes Verdienst sei es aber, die vielen jungen Beamtinnen und Beamten „mitgenommen und zu einer Einheit verschweißt zu haben“, hebt Lederer hervor. Das Revier habe sich in letzter Zeit „total verjüngt“. Eggenweiler versichert, er habe sich in Schramberg sehr wohl gefühlt.

Vandalismus aufgeklärt

Seine wichtigste Aufgabe sei die Leitung der „Ermittlungsgruppe Schramberg“ gewesen, so der 54-Jährige. Diese habe die Sachbeschädigungen vom vergangenen Sommer besonders im „Park der Zeiten“ untersucht. „Da haben wir mehr als 30 Fälle zusammengefasst – und mehr als die Hälfte der Fälle aufgeklärt“, freut sich Lederer.

Bei den wiederholten Brandstiftungen in der öffentlichen Toilette in der Villa Junghans habe man drei Kinder erwischt. Auch der Brandstifter, der in der St. Maria Kirche gezündelt hatte, sei ermittelt. Diejenigen, die im Park gewütet und Bänke zerschlagen und Blumenkästen zertrümmert hatten, seien zumindest teilweise ermittelt worden, so Eggenweiler.

Ein Triberger für Schramberg

Sein Nachfolger Andreas Stuber ist 55 Jahre alt und stammt aus Triberg. Seine Karriere bei der Polizei begann er 1985 in Hechingen bei der Bereitschaftspolizei. Von da ging seine Berufsweg quer durchs Land von Freiburg nach Lahr und später nach Stuttgart, dann nach Villingen, an den Hochrhein und über Tuttlingen nach Schwenningen.

Als Zwischenstation wurde Stuber Postenleiter in Triberg und kam schließlich als Leiter im Ermittlungsdienst nach Donaueschingen. Seit vielen Jahren wohnt er mit seiner Frau in Bad Dürrheim.

Neuer Bereich

Auf die Stelle in Schramberg habe er sich beworben. Nachdem er bisher meist im Schichtdienst oder bei den Ermittlern war, sei die Aufgabe als Leiter der Führungsgruppe etwas Neues für ihn: „Es ist eine Umstellung auf den administrativen Bereich.“

Ein bisschen „Action“ wird aber bleiben: Stuber ist Zugführer bei der Alarmhundertschaft. Die Alarmhundertschaften werden bei Großeinsätzen, wenn die Bereitschaftspolizei nicht kommen kann oder die Kräfte nicht ausreichen, eingesetzt. Dann werden Beamte aus den verschiedenen Revieren zusammengezogen und bilden die Alarmhundertschaft.

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