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Sonntag, 5. April 2020
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    Weihnachtskonzert der Stadtmusik

    Das Orchester war mit Dirigent Löffler

    SCHRAMBERG  (him)  –  Zu einem beeindruckenden Weihnachtskonzert der Stadtmusik waren am 1. Weihnachtstag viele Freunde der konzertanten Blasmusik gekommen.  Das „Höchststufenorchester“, aber auch das Jugendblasorchester (JBO) wurden ihrem guten Ruf gerecht.

    Im sehr gut besuchten Bärensaal spielte zunächst der Nachwuchs unter der Leitung von Sabrina Michelfeit zwei traditionelle Weihnachtslieder zum Mitsingen:“Ihr Kinderlein kommet“ in der Schramberger Fassung und „Stille Nacht, heilige Nacht“.

    In Vertretung von Oberbürgermeister Thomas Herzog begrüßte sein Vorgänger und Präsident der Stadtmusik, Herbert O. Zinell,die Gäste: „Was für ein Jahr…“ zitierte er Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Nach all den schlimmen Ereignissen des abgelaufenen Jahres habe Weihnachten eine besondere, friedensstiftende und soziale Bedeutung. Schon Mozart habe erkannt, dass die Musik eine besondere Gabe habe. In ihr könne „ausgedrückt werden, was nicht gesagt werden kann, aber worüber zu schweigen dennoch unmöglich ist“.

    Das Jugendblasorchester unter der Leitung von Sabrina Michelfeit.

    Es folgten drei abwechslungsreiche Stücke von Hiroki Takahashi, Carl Wittrock und Andrew Lloyd Webber. Als Zugabe spielte das JBO schließlich noch „True Colors“.

    Solo für Jonas Rehm

    Nach der Pause startete das Hauptorchester mit mit der Ouvertüre aus der Oper „Tancredi“ von Gioacchino Rossini, einem echten Hammer. Es folgten drei Sätze aus  „Hymn of the Highlands“ von Philip Sparke, in der die Anklänge an schottische Dudelsackmusik unüberhörbar waren.

    Ebenfalls von Philip Sparke stammt „Manhattan“, bei dem der Trompeter Jonas Rehm  als Solist begeisterte.

    Das Orchester gratuliert Solist Jonas Rehm.

    Zum Abschluss stand  die „Star Wars Saga“ von John Williams  auf dem Programm. Susanne Maurer und Dominik Dieterle, die durchs Programm geführt hatten, wünschten stilecht „Möge das Orchester noch einmal mit  dir sein, Meinrad. “ Ein Wunsch, der natürlich in Erfüllung ging.

    Der Vorsitzende der Stadtmusik, Peter Flaig, dankte anschließend allen Beteiligten, vorneweg Sabrina Michelfeit und Meinrad Löffler. Dieser kündigte den „Stolpersdorfer Sonntagsmarsch“ von Hermann Regner als Zugabe an. Dabei stolpern die Musiker immer mal wieder, der Dirigent blättert in seiner Partitur wie wild nach vorne und hinten. Es sei „gar nicht so leicht, gemeinsam aus den Takt zu fallen und wieder ‚heim‘ zu kommen“, befand Löffler vorab. Und auch der Verlag nennt das Musikerspäßle „sehr schwer“. Mit dem „Winter Wonderland“ entließ das Orchester ein beglücktes Publikum in einen milden Weihnachtsabend.

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