„…weil ich ein Mädchen bin…“

Frauenbeirat

Die Mädchen der Erhard-Junghans-Schule mit den Aktionsflyern. Foto: pm

SCHRAMBERG (olo) – Was die Mäd­chen da im Bild oben voll Begeis­te­rung zei­gen, sind kei­ne Gym­nas­tik-Bän­der für eine neue Tanz­for­ma­ti­on, son­dern die neu­en Fly­er der aktu­el­len Schreibak­ti­on für Mäd­chen und jun­ge Frau­en in Schram­berg. Was dahin­ter steckt, hat Bar­ba­ra Olo­win­sky vom Fau­en­bei­rat auf­ge­schrie­ben:

In der letz­ten Woche haben schon Ver­tre­te­rin­nen von JUKS3 und Frau­en­bei­rat die­se ori­gi­nel­len Infofly­er in die Schram­ber­ger Schu­len und Klas­sen gebracht und stie­ßen auf reges Inter­es­se unter den Jugend­li­chen und den Lehr­kräf­ten.  „…weil ich ein Mäd­chen bin…“ heißt das Mot­to, zu dem die jun­gen Teil­neh­me­rin­nen spon­ta­ne Ide­en bei­tra­gen kön­nen, in Form von Geschich­ten, Gedich­ten, Tage­buch­ein­trä­gen, Brie­fen, SMS-oder Whats­App Dia­lo­gen, die Inhal­te kön­nen wahr oder auch frei erfun­den sein, eige­ne Erleb­nis­se, Träu­me, Wün­sche oder Ängs­te ent­hal­ten, eben alles, was jun­gen Schrei­be­rin­nen so ein­fällt zu die­sem Mot­to.

Die Ver­fas­se­rin­nen kön­nen unter ihrem Namen oder unter einem Pseud­onym schrei­ben, dann bleibt der Name nur den Ver­an­stal­te­rin­nen bekannt. Wesent­li­che Vor­aus­set­zung ist aller­dings, dass kei­ne real exis­tie­ren­den Per­so­nen belei­digt oder ver­leum­det wer­den und kei­ne ras­sis­ti­schen Inhal­te ent­hal­ten sind.  Ins Leben geru­fen und aus­ge­schrie­ben hat die­se Akti­on der Frau­en­bei­rat der Stadt Schram­berg in Koope­ra­ti­on mit JUKS3, Buch­Le­se und VHS Schram­berg.

Ange­spro­chen sind dabei Mäd­chen (ab elf Jah­re) und jun­ge Frau­en, die in Schram­berg oder nähe­rer Umge­bung woh­nen und einen Bezug zu Schram­berg haben durch Schu­le oder Aus­bil­dung. Ihnen möch­te der Frau­en­bei­rat Gele­gen­heit geben aus­zu­drü­cken, wie sie sich in unse­rer Gesell­schaft sehen, was sie beschäf­tigt, umtreibt, was die­se jun­ge Gene­ra­ti­on bewegt. 

Eine sol­che Aus­schrei­bung muss natür­lich auch ein Ziel  haben, eine Beloh­nung brin­gen: die ein­ge­reich­ten Tex­te (maxi­mal eine DinA4-Sei­te ) wer­den auf einer eigens ein­ge­rich­te­ten E-Mail Adres­se (vor unbe­fug­tem Zugriff geschützt)  gesam­melt, von einer Jury der vier Koope­ra­ti­ons­part­ner gründ­lich gele­sen und am Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag , 8. März 2018,  in einer öffent­li­chen Lesung in der Buch­hand­lung Buch­Le­se von den Ver­fas­se­rin­nen selbst oder einer Spre­che­rin  prä­sen­tiert.

Die ein­ge­sand­ten Bei­trä­ge sol­len in einem Bänd­chen gedruckt wer­den, das dann jeder Teil­neh­me­rin zukommt. Wich­tigs­te Infor­ma­ti­on für alle Inter­es­sen­tin­nen, die jetzt gleich anfan­gen wol­len zu schrei­ben (oder viel­leicht schon etwas in der Schub­la­de haben?), ist natür­lich erst mal: Wie kom­me ich an die Unter­la­gen und wohin schi­cke ich dann alles? 

Ein­fachs­te Aus­kunft fin­det sich unter www.juks-hoch-drei.de/schreibaktion. Dort gibt es den Fly­er als Down­load, ein online Anmel­de­for­mu­lar, ein For­mu­lar für die Ein­wil­li­gungs­er­klä­rung der Eltern für Schü­le­rin­nen bis 14 Jah­re und die Mög­lich­keit, den Text Bei­trag hoch­zu­la­den. Die Bei­trä­ge und die per­sön­li­chen Anga­ben (gege­be­nen­falls mit Unter­schrift eines Erzie­hungs­be­rech­tig­ten) kön­nen auch als Word­do­ku­ment, txt.Datei oder PDF an die E-Mail Adres­se Frauenbeirat-schreibaktion@Schramberg.de  gesandt wer­den. Die Ver­an­stal­te­rin­nen sind schon gespannt und freu­en sich  auf zahl­rei­che Bei­trä­ge. Wich­tig, nicht ver­ges­sen: Ein­sen­de­schluss ist 17. Janu­ar 2018,  Mit­ter­nacht!

Und wer mal wie­der Lucilec­tric hören will: https://www.youtube.com/watch?v=f0IcKQyqxY4