Radfahrerin am Ortseingang Sulgen. Foto: pm

Schram­berg. Rad­fah­re­rin­nen und Rad­fah­rer, die in Schram­berg unter­wegs sind, kön­nen sich ab sofort beim Wett­be­werb „Stadt­ra­deln“ anmel­den. Dar­über infor­miert der Rad­be­auf­trag­te der Stadt Schram­berg, Gun­nar Link, in einer Pres­se­mit­tei­lung.

Wäh­rend der Akti­ons­zeit vom 8. bis 28. Sep­tem­ber 2019 geht es dar­um, mög­lichst vie­le Stre­cken, pri­vat oder beruf­lich, mit dem Fahr­rad zurück­zu­le­gen und somit Rad-Kilo­me­ter für sein Team und sei­ne Kom­mu­ne zu sam­meln. Link berich­tet, dass das „Stadt­ra­deln“ bereits 2008 vom Ver­ein „Kli­ma-Bünd­nis“ ins Leben geru­fen wur­de, um auf das kli­ma­freund­li­che Ver­kehrs­mit­tel Fahr­rad auf­merk­sam zu machen. Es ist ein Wett­be­werb, bei dem die „fahr­ra­dak­tivs­ten“ Kom­mu­nen und Kom­mu­nal­par­la­men­te bun­des­weit aus­ge­zeich­net wer­den. Auch in Schram­berg wird es eine klei­ne, loka­le Preis­ver­lei­hung geben, so Link. Gekürt wer­den die Teams und Rad­ler mit den meis­ten Gesamt-Rad­ki­lo­me­tern bzw. die Teams mit den meis­ten Rad­ki­lo­me­tern je Team-Mit­glied. Der Wett­be­werb basiert auf Ehr­lich­keit, da die gera­del­ten Kilo­me­ter von den Teil­neh­mern selbst auf der Stadt­ra­deln-Web­site ein­ge­tra­gen wer­den.

Für Gun­nar Link hat das Stadt­ra­deln haupt­säch­lich einen sym­bo­li­schen Wert. Der Rad­ver­kehr wird durch den Wett­be­werb sicht­ba­rer gemacht. Es gehe dar­um, zu zei­gen, dass der Rad­ver­kehr auch im ber­gi­gen Schram­berg im All­tags­ver­kehr einen gewis­sen Stel­len­wert hat. An der Infra­struk­tur gebe es noch man­ches zu ver­bes­sern, so Link. Wenn eini­ge Kom­mu­nal­po­li­ti­ker mit­ra­deln, wäre das toll, da der Per­spek­tiv­wech­sel für die Pro­ble­me des Rad­ver­kehrs in Schram­berg sen­si­bi­li­sie­re. Des­halb begrüßt er es, wenn sich in Unter­neh­men, Ver­ei­nen oder unter Freun­den, Teams zusam­men­fin­den und am Stadt­ra­deln teil­neh­men.

Wei­te­re Infos gibt es auf der Web­site www.stadtradeln.de/schramberg