Waldmössingen: Feuer macht Haus unbewohnbar / 200.000 Euro Schaden

Rettungskräfte mit Großaufgebot vor Ort / Keine Verletzten / Seedorfer Straße teilweise gesperrt

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SCHRAMBERG WALDMÖSSINGEN (gg/him) – Am Mor­gen ist in Wald­mös­sin­gen der Öko­no­mie­teil eines Wohn­hau­ses in Brand gera­ten. Feu­er­wehr und Ret­tungs­kräf­te waren im Groß­ein­satz. Das Haus ist nicht mehr bewohn­bar. Ver­letzt wur­de nie­mand.

Brand in Wald­möss­sin­gen. Foto: pri­vat

Großalarm für die Feuerwehr

Gegen 8.50 Uhr ist der Brand in Wald­mös­sin­gen gemel­det wor­den. Das bedeu­te­te Groß­alarm für die Feu­er­wehr Schram­berg .

Beim Ein­tref­fen der ers­ten Kräf­te stand der land­wirt­schft­li­che Teil des Gebäu­des im Voll­brand”, berich­tet Kreis-Feu­er­wehr­spre­cher Manu­el Suhr. Die Bewoh­ner hät­ten das Gebäu­de selbst­stän­dig ver­las­sen kön­nen und blie­ben unver­letzt.

Mit einer mas­si­ven Rie­gel­stel­lung konn­te der Flam­men­über­griff auf das Gebäu­de ver­hin­dert wer­den”, so Suhr, Kom­man­dant auch der Obern­dor­fer Feu­er­wehr, wei­ter. „Durch das schnel­le und tak­tisch gute Ein­grei­fen der Feu­er­wehr konn­te ein noch schlim­me­res  Aus­maß ver­hin­dert wer­den”, so der Feu­er­wehr­spre­cher.

Weil der Rauch auch in das Wohn­ge­bäu­de vor­ge­drun­gen ist, sei die­ses im Moment nicht bewohn­bar.

Die Feu­er­wehr Schram­berg war unter der Lei­tung des stell­ver­tre­ten­den Stadt­brand­meis­ters Patrick Wöhr­le mit 85 Kräf­ten und 16 Fahr­zeu­gen vor Ort. Auch der stell­ver­tre­ten­de Kreis­brand­meis­ter Die­ter Flüg­ge aus Obern­dorf, war bis zum Ein­tref­fen von Schram­bergs Stadt­brand­meis­ter Wer­ner Storz an der Ein­satz­stel­le und mach­te sich ein Bild der Lage.

Im wei­te­ren Ein­satz­ver­lauf wur­de die zen­tra­le Feu­er­wehr­werk­statt alar­miert, die mit dem Abroll­be­häl­ter Atem­schutz an die Ein­satz­stel­le aus­rück­te.

Neben dem Ret­tungs­dienst, der mit dem ora­ni­sa­to­ri­schen Lei­ter Ret­tungs­dienst und einem Ret­tungs­wa­gen vor Ort war, wur­den auch die DRK-Bereit­schaf­ten Schram­berg und Flu­orn-Win­zeln alar­miert.

Aktu­ell fin­den Nach­lösch­ar­bei­ten statt. Die Orts­durch­fahrt in Rich­tung See­dorf ist voll gesperrt.

Fotos: Pri­vat

 

Weit­hin sicht­bar: Aus einem Dach­stuhl in Wald­mös­sin­gen schla­gen die Flam­men. Foto: pri­vat

Die Poli­zei ver­mu­tet, dass ein tech­ni­scher Defekt das Feu­er aus­ge­löst haben könn­te.  Dem Brand­aus­bruch war näm­lich ein Strom­aus­fall im Gebäu­de vor­an­ge­gan­gen. Der Scha­den betra­ge etwa 200.000 Euro.

Stand 9.52 Uhr: Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog ist vor Ort.

Stand 9.25 Uhr: Eine Augen­zeu­gin berich­tet vor weni­gen Minu­ten, die Feu­er­wehr habe den Brand schnell in den Griff bekom­men. Laut unse­rer Nach­rich­ten­agen­tur gibt es kei­ne Ver­letz­ten.

Stand 9.20 Uhr: Der Unglücks­ort liegt in der Schu­häus­le­stra­ße des Schram­ber­ger Stadt­teils Wald­mös­sin­gen. Für die Lösch­ar­bei­ten ist die See­dor­fer Stra­ße für den Ver­kehr  teil­wei­se gesperrt wor­den.