Weit mehr als 100 Jahre alt sind die prächtigen Rhododendren im Park der Zeiten. Der Erbauer der Villa Junghans, Erhard Junghans, hatte sie pflanzen lassen. Foto: him

Recht­zei­tig zu den  Pfingst­fe­ri­en haben die mehr als 100 Jah­re alten Rho­do­dend­ren im Park der Zei­ten ihre Blü­ten­pracht ent­fal­tet.

Bei einem Spa­zier­gang durch den Park kön­nen Pfingst­aus­flüg­ler die herr­li­chen Büsche erle­ben. Auch wer den neu­en Bur­gen­pfad ent­lang wan­dert oder mit der Audio­tour mit dem Schram­bo­li los zieht, kommt auf dem Weg zur Vil­la Jung­hans an den Blü­ten vor­bei.

Die Rho­do­dend­ren von Schram­berg waren in frü­he­ren Jahr­zehn­ten ein belieb­tes Aus­flugs­ziel. Als 1959 der Per­so­nen­ver­kehr auf der Bahn­li­nie Schiltach Schram­berg ein­ge­stellt wur­de, fuh­ren gele­gent­lich noch Aus­flugs­zü­ge aus dem Rhein-Main-Eck durchs Schiltach­tal nach Schram­berg. Das „Darm­städ­ter Echo“ hat­te die­se Son­der­zü­ge orga­ni­siert. Schon damals bat die bemal­te Holz­ta­fel des spä­ter welt­be­rühm­ten Bild­hau­ers Erich Hau­ser: „Bür­ger schüt­ze dei­ne Anla­ge“.

Außer den Rho­do­dend­ren fin­den die Besu­cher der­zeit aber noch vie­le ande­re schö­ne Moti­ve wie die gel­ben Iris am Teich beim Park­ein­gang, die Bär­bel von Zep­pe­lin für die NRWZ foto­gra­fiert hat.

Foto: bvz