Zu Fuß sicherer über die Seedorfer Straße bei SW in Waldmössingen

Ausschuss für Umwelt und Technik gibt Mittel frei / Kosten liegen bei 50.000 Euro

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Fachbereichsleiter Uwe Weißer (von links), OB Thomas Herzog, Abteilungsleiterin Cornelia Penning und Georg Schrempp bei der Vorstellung der Pläne im Ausschuss für Umwelt und Technik. Fots: him

Schram­berg. Ein­stim­mig hat der Aus­schuss für Umwelt und Tech­nik des Schram­ber­ger Gemein­de­rats am Don­ners­tag kurz­fris­tig 50.000 Euro für den Bau eines Fahr­bahn­tei­lers im Bereich der See­dor­fer Stra­ße in Wald­mös­sin­gen frei­ge­ge­ben. Hin­ter­grund ist, dass die Fir­ma SW sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren stark ver­grö­ßert hat und nun auch die Mög­lich­keit zur Erwei­te­rung west­lich der Lan­des­stra­ße L 422 auf dem ehe­ma­li­gen ArteM-Gelän­de genutzt hat.

Die­se Nut­zung des Gebäu­des und des Park­plat­zes bringt aber eine hohe Anzahl von Fuß­gän­ger­que­run­gen der Lan­des­stra­ße zwi­schen den bei­den Stand­or­ten mit sich“, wie es in der Vor­la­ge heißt. Im Zug der Bau­maß­nah­me des Misch­was­ser­ka­nals in der See­dor­fer Stra­ße ist die Fir­ma SW auf die Stadt Schram­berg mit dem Wunsch zum Bau eines Fahr­bahn­tei­lers auf der Lan­des­stra­ße 422 zuge­kom­men, damit den Fuß­gän­gern ein siche­res Que­ren der Fahr­bahn ermög­licht wird, wie Georg Schrempp von der Abtei­lung Tief­bau erläu­ter­te.

So sieht die Pla­nung aus.

In der Vor­la­ge für den Aus­schuss für Umwelt und Tech­nik hat­te die Ver­wal­tung erläu­tert, dass es mit der Stra­ßen­meis­te­rei einen Orts­ter­min gege­ben habe. Eine vom Inge­nieur­bü­ro Brein­lin­ger kurz­fris­tig erstell­te Pla­nung wur­de dem­nach vom Stra­ßen­bau­amt zur Umset­zung frei­ge­ge­ben.

Die Aus­schrei­bung hat­te einen Preis von knapp 39.500 Euro für den Bau des Fahr­bahn­tei­lers erge­ben. Die Wege vom Haupt­ein­gang der Fir­ma SW und von der Lan­des­stra­ße zum Park­platz wer­den von der Fir­ma SW gebaut und bezahlt. Neben den rei­nen Bau­kos­ten rech­net die Ver­wal­tung mit Neben­kos­ten für Pla­nung, Geneh­mi­gung und Bau­über­wa­chung von 5000 bis 6000 Euro.

Umge­schich­tet wer­den die Mit­tel vom zwei­ten Bau­ab­schnitt des Bau­ge­biets Scho­ren, wo die Mit­tel in die­sem Jahr nicht mehr benö­tigt wer­den. Dort sind 1,5 Mil­lio­nen Euro ein­ge­plant, aus denen die 50.000 Euro ent­nom­men wer­den.

Im Namen der CDU-Frak­ti­on begrüß­te Jür­gen Kaupp den Bau des Ver­kehrs­tei­lers, da dies den Stra­ßen­ver­kehr bremst. Den­noch kri­ti­sier­te er, dass die Vor­la­ge am Tag nach der Sit­zung des Ort­schafts­rats Wald­mös­sin­gen ver­schickt wor­den sei und dort nicht behan­delt wur­de. Gleich mit­er­le­digt wer­den soll­te die Ver­le­gung der Ampel, so Kaupp. Er erin­ner­te dar­an, dass es auf einer Stre­cke von 900 Metern in der See­dor­fer Stra­ße kei­nen siche­ren Über­weg gibt. Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Her­zog räum­te ein, dass die Bera­tung im Ort­schafts­rat ver­säumt wor­den sei. Wegen der Ampel lie­fen aktu­ell noch Pla­nun­gen und Gesprä­che.

Für die Frak­ti­ons­ge­mein­schaft SPD/Buntspecht sah Mar­tin Him­mel­he­ber den Bau des Ver­kehrs­tei­lers als sinn­voll. Er freu­te sich, dass dies so schnell geklappt hat.

Der Aus­schuss stimm­te geschlos­sen für den Bau des Ver­kehrs­tei­lers.

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